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Japans Premierminister rudert zurück

Proteste gegen die Olympischen Spiele in Japan werden lauter

Der Widerstand gegen die Olympischen Spiele in Japan wächst und auf die Kritik angesprochen sagte Japans Premierminister, dass die Spiele für ihn nie an der ersten Stelle gestanden haben.

Am 9. Mai, während einer Leichtathletik-Testveranstaltung, fand vor dem Nationalstadion in Shinjuku eine Demonstration gegen die Olympischen Spiele statt.

Japans Premierminister rudert zurück

Bei dem Protest wurden Slogans skandiert wie „Rettet das Leben der Menschen“ oder „Medizinische Versorgung hat Priorität.“

Mittlerweile wurde auch der Besuch des IOC-Präsidenten Thomas Bach, der im Mai geplant war, auf Juni verschoben. Japans Premierminister Yoshihide Suga reagierte darauf mit den Worten: „die Olympischen Spiele habe ich nie an die erste Stelle gesetzt. Meine Priorität ist es, das Leben und die Gesundheit der japanischen Bevölkerung zu schützen. Wir müssen zuerst die Ausbreitung des Virus verhindern.“

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Tokyo und einige andere Präfekturen befinden sich zurzeit im dritten Ausnahmezustand, da die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Japan weiter ansteigt.

Umfragen zeigen, dass die Mehrheit gegen die Olympischen Spiele in Japan ist

Suga wurde im Vorfeld allerdings nicht müde, immer wieder zu betonen, dass die Olympischen Spiele „sicher und geschützt“ stattfinden werden. Auch vom Organisationskomitee in Tokyo und dem IOC kamen ähnliche Worte.

Eine Umfrage, die von der Tageszeitung Yomiuri Shimbun durchgeführt wurde, zeigt allerdings, dass 59 Prozent der Menschen in Japan für eine Absage der Spiele sind. Von TBS ergab eine weitere Umfrage, dass 65 Prozent gegen die Spiele sind.

Eine Petition gegen die Spiele, die vergangene Woche online ging, erreichte innerhalb kürzester Zeit tausende Unterschriften.

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