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Proteste im japanischen Konsulat in Busan führen zu Festnahmen

Alle betroffenen Personen nahm die Polizei sehr schnell fest

Aktuell ist die Beziehung zwischen Japan und Südkorea ziemlich angespannt. Die Bevölkerung ist ebenfalls aufgrund der Streitigkeiten aufgewühlt und feindet sich an. Nachdem sich vor wenigen Tagen ein Südkoreaner vor der japanischen Botschaft anzündete, kam es jetzt an einem japanischen Konsulat zu einem weiteren Vorfall. Mehrere Personen drangen in das Konsulat ein und versuchten zu protestieren.

Die südkoreanische Polizei bestätigte, dass sechs junge Personen, die wohl Studenten sind, unter einem Vorwand ins Konsulat in Busan kamen. Am Montagmorgen benutzten sie alle ihren Ausweis, um in die Bibliothek zu gelangen. Anschließend betraten sie jedoch den Hof und versuchten, ein Banner aufzuhängen.

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Auf dem Transparent befand sich eine anti-japanische Botschaft, die sich gegen die aktuelle Regierung und Shinzo Abe richtete. Die Nachricht besagte, dass Japan Südkorea seiner Souveränität beraubt habe. Zu dem Protest kam es jedoch nicht, denn die Beamten reagierten schnell. Die Polizei nahm alle sechs Personen vor Ort wegen Hausfriedensbruch fest.

Weitere Proteste vor dem Konsulat

Leider war es an dem Tag nicht die einzige Festnahme. Vor dem Konsulat kam es zeitgleich zu einer Kundgebung. Die Teilnehmer protestierten dabei gegen die verschärften Exportregeln gegen Südkorea, die Japan kürzlich verabschiedete. Die Polizei nahm dabei einen Mann fest, der wohl gegen eines der Polizeifahrzeuge vor Ort getreten hatte.

Japan äußerte sich bis jetzt nicht zu den Vorfällen. Ebenfalls gab es wohl noch keine Reaktion auf die Selbstverbrennung vor der Botschaft. Lediglich die Polizei von Seoul gab bekannt, dass sich die Sicherheitsmaßnahmen vor japanischen diplomatischen Einrichtungen erhöhen. Mittlerweile verschlechtert sich die Stimmung unter der Bevölkerung immer weiter. Nun rufen bereits südkoreanische Unternehmen zum Boykott von japanischen Waren auf.

Quelle: NHK

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