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Radioaktives Material aus Fukushima in der Beringstraße in Alaska gefunden

Radioaktives Material des 2011 durch einen Tsunami zerstörten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi ist in vor einer abgelegenen Insel in der Beringstraße in Alaska gefunden worden.

Die Analyse des im letzten Jahr in der Nähe von St. Lawrence Island gesammelten Meerwassers ergab einen Anstieg der Cäsium-137 Werte, die auf die Fukushima Katastrophe zurückzuführen ist, sagte das Sea Grand-Programm der University of Alaska Fairbanks.

„Dies ist der nördlichste Rand der Luftwolke“, so Gay Sheffield, ein Sprecher von Sea Grant.

Die Rückstände sind allerdings sehr gering, der gemessene Gehalt an Cäsium-137, einem Nebenprodukt der Kernspaltung, im Meerwasser war nur vier Zehntel so hoch, wie die Spuren, die normalerweise im Pazifik vorkommen.

Das Niveau sei viel zu niedrig um ein gesundheitliches Problem darzustellen und somit keine Gefahr für die an der Bergingsee-Küste lebenden Menschen.

Das Wasser wurde mehrere Jahre lang von Eddi Ungott, einem Einwohner des Dorfes Gambell an der nordwestlichen Spitze von St. Lawrence Island, untersucht. Die Insel, auch wenn sie zu Alaska gehört, ist näher geografisch an Russland gelegen und die Bewohner gehören überwiegend zum sibirischen Volk der Yupik.

Mittlerweile wurden Radioisotope vor der US-amerikanischen Westküste, British Columbia und im Golf von Alaska gefunden.

Quelle: TJT

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