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HomeNachrichten aus JapanRakuten bestätigt Pläne für billigen Mobilfunkdienst

Zum Start gibt es ein besonderes Angebot für Kunden

Rakuten bestätigt Pläne für billigen Mobilfunkdienst

Vor ein paar Tagen ging bereits die Nachricht rum, dass der Mobilfunkanbieter Rakuten Inc. den japanischen Markt mit Billigpreisen aufmischen will. Am Dienstag bestätigte das Unternehmen jetzt, dass sie tatsächlich preislich deutlich niedriger sind als die Konkurrenz.

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Bereits am 8. April soll der Service an den Start gehen. Unbegrenzte Telefonate und Mobile Daten werden monatlich nur um die 25 Euro kosten. Das ist mehr als Hälfte des Preises von den Angeboten, die es zurzeit in Japan gibt. Besonders NTT Docomo Inc., KDDI Corp. und Softbank Corp., die drei Anbieter, die den Markt dominieren, könnten jetzt unter Druck geraten.

Unternehmen bietet zum Start besonderen Bonus an

CEO und Vorsitzender Hiroshi Mikitani sagte bei der Pressekonferenz, dass sie innovative und schockierende Preise für Kunden erreichten. Er gab dazu an, dass sie der erste große Mobilfunkanbieter der Welt ist, der einen Einzelpreisplan auf den Markt bringt.

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Allerdings wird das Angebot vorerst nur in Großstädten verfügbar sein. Jedoch wird einen Dienst geben, der bis zu zwei Gigabyte pro Monat in anderen Regionen Dank KIDDI Netzwerk ermöglicht. Firmen Präsident Katsuhisa Yamada bestätigte, dass sie bis nächsten März ihr Netzwerk landesweit ausbauen wollen, um einen umfassenden Dienst anzubieten.

Als zusätzlichen Anreiz für die Kunden hat sich Rakuten noch was anderes einfallen lassen. Die ersten drei Millionen Kunden erhalten im ersten Vertragsjahr Sprach- und Daten Dienste umsonst. Das Angebot soll einen starken Start des neuen Services ermöglichen, der eigentlich schon letztes Jahr anfangen sollte.

Handygebühren sollen in ganz Japan fallen

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Seit 2014 ist Rakuten Mobil bereits als virtueller Mobilfunkanbieter im Geschäft. Sie nutzen dafür bis jetzt jedoch das Netz von anderen Anbietern. Der neue Service soll nun über das eigene Netzwerk laufen. 2018 erlaubte die Regierung, dass Raktuen Teil des Mobilfunkmarktes mit seinem Netz werden darf.

Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga selbst versprach kurz darauf, dass die Handygebühren im Land um 40 Prozent sinken sollen. Bei der Pressekonferenz am Dienstag sprach er davon, dass Rakuten selbst im Vergleich mit ausländischen Anbietern deutlich günstiger ist. Sollte der Start von dem Dienst erfolgreich sein, könnten tatsächlich auch bei anderen Anbietern in Japan die Preise stark fallen.

MS

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