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Vier Menschen wurden verletzt

Randalierender Bär wird in Sapporo von Jäger erschossen

In einigen Regionen Japans sind Bären zu Hause, die jedoch immer wieder sich in Wohngebiete verirren. Jäger mussten kürzlich eins der Tiere in Sapporo erschießen, weil er für Chaos sorgte und mehrere Menschen verletzt hatte.

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Am Freitag wurde um etwa 3:30 Uhr im Higashi Bezirk von Sapporo ein wilder Braunbär gemeldet, der in der Nachbarschaft die Menschen in Angst versetzt. Zuerst wurde das 1,5 Meter lange Tier an der Toho-Linie der U-Bahn gesehen und in der Nähe einer Grundschule.

Vier Personen werden verletzt

Die Bildungsbehörde wies daraufhin alle 40 Grundschulen und Junior Highschools in der Gegend an, die Schüler nicht kommen zu lassen. Der Bär wanderte später in ein anderes Wohngebiet etwa zwei Kilometer südwestlich und griff zwei Senioren an, die leicht verletzt wurden.

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Eine weitere Person würde von dem Tier in einer anderen Gegend nach einem Angriff schwer verletzt. Der Betrieb auf Ground Self-Defense Force Camp Okadama musste eingeschränkt werden und Personal wurde angewiesen in den Gebäuden zu bleiben, nachdem der Bär um 7:55 am Eingangstor einen Soldaten leicht verletzte.

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Für weiteres Chaos sorgte das Tier, als er auf die Start- und Landebahn des anliegenden Okadama Flughafens rannte, was zum Stopp des Flugverkehrs führte. Insgesamt müssten acht Flüge wegen des Vorfalls annulliert werden.

Jäger erschießt Bär

Etwa acht Stunden randalierte der Bär in dem Bezirk. Erst um 11:10 Uhr gelang es einem Jäger der Jägervereinigung in einem Buschgebiet am Okadama Flughafen ihn mit fünf Schüssen zu töten. Warum sich das Tier so weit in das Wohngebiet vorgewagt hat, ist nicht klar.

Die Umweltabteilung der Stadt will deswegen untersuchen, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Waldtiere in japanischen Städten für Chaos sorgen, weil sie sich verirrt haben oder auf der Suche nach Futter sind.

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