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Bauern in Fukushima haben mit Habanero-Chilischoten eine Erfolgsgeschichte gestartet

Raststätte in Fukushima hilft mit Höllen-Curry Bauern in der Region

Die Präfektur Fukushima hat durch die Nuklear-Katastrophe einen besonders schlechten Ruf unter den Bauern der Region. Um dies zu ändern, haben sich einige Bauern zusammen geschlossen und bauen Habanero-Chilischoten an.

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Allerdings war es bislang schwierig Käufer zu finden. Eine Raststätte am Straßenrand versuchte viele verschiedene Methoden, um die lokalen Produkte an den Kunden zu bringen. Darunter befindet auch ein Curry, das 10-mal schärfer ist als normales Curry.

Höllen-Curry aus Fukushima – ein Hit in Japan

Doch das spezielle Curry kam zunächst bei den Kunden gar nicht gut an, da viele meinten, es sei gar nicht so scharf, wie es beworben wird.

Zwei Jahre Später hat sich das allerdings geändert. Denn nun werden die Habanero-Chilischoten der lokalen Bauern verwendet. Zu Pulver gemahlen, dient es als Würze für das „Höllen-Curry“.

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Das Gericht ist 300-mal schärfer als ein normales Curry und darf nur zubereitet werden, wenn die Mitarbeiter Schutzbrillen in der Küche tragen, um ihre Augen vor dem Pulver zu schützen.

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Das Curry hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Hit in Japan entwickelt. Mittlerweile werden 2.000 davon jeden Monat verkauft.

Die Raststätte benutzt Habanero-Chilischoten aber nicht nur für das Höllen-Curry, es wird auch für Eiscreme in verschiedenen Schärfegraden benutzt.

Sollte ein Kunde es schaffen, die schärfste Sorte aufzuessen, bekommt er es umsonst. 500 Kunden haben es bereits geschafft.

Habanero-Chilischoten: Eine Erfolgsstory

Der Andrang ist mittlerweile so groß, dass in der Golden Week das Pulver ausging und kein Eis mehr verkauft werden konnte.

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In diesem Herbst werden die Bauern in der Region das erste Mal eine Tonne Habanero-Chilischoten ernten, das mittlerweile ein lukratives Geschäft geworden ist.

Zwölf Bauern bauen das Gemüse mittlerweile an und haben eine Erzeugergenossenschaft gegründet.

MA

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