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Raumsonde Hayabusa 2 setzt erfolgreich deutschen Lander ab

Vor einigen Tagen sorgte die japanische Raumfahrtagentur Jaxa für eine Sensation. Mithilfe der Raumsonde Hayabusa 2 schafften sie es, zwei kleine Roboter auf dem Asteroiden Ryugu abzusetzen. Während die kleinen Lander in der letzten Woche fleißig den Gesteinsbrocken erkundeten, machte sich der Lander MASCOT für seine Mission bereit. Am Mittwoch setzte ihn Hayabusa 2 erfolgreich ebenfalls auf dem Asteroiden ab.

Laut Jaxa und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war es zwar ein schwieriges Landemanöver, was sie allerdings erfolgreich meisterten. Die Raumsonde warf den Roboter, der bei der Landung schon Fotos machte, aus einer Höhe von 51 Metern ab. MASCOT ist ein sogenannter Mobile Asteroid Surface Scout und entstand in der Zusammenarbeit von deutschen und französischen Forschern.

Da MASCOT mit einer Lithiumbatterie betrieben wird, hat er nur 16 Stunden Zeit, bis ihm die Energie ausgeht. In dem kurzen Zeitraum soll der etwa Mikrowellen-große Roboter die Oberfläche des Asteroiden untersuchen. Besonders die Zusammensetzung der Mineralien interessiert die Forscher, die glauben, dass es Wasser auf Ryugu gibt. Zusammen mit den anderen Daten hoffen die Wissenschaftler herauszufinden, woher der Asteroid kommt und wie er entstand.

Bis auf Weiteres ist es vorerst der letzte Lander, den die Raumsonde absetzt. Hayabusa 2 selbst landet noch diesen Monat auf Ryugu, um ihn ebenfalls zu untersuchen. Die Sonde sammelt unter anderem Gesteinsproben, die sie 2020 auf die Erde bringt. Bis dahin schwebt sie allerdings weiterhin über dem 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernten Asteroiden.

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Quelle: NHK

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