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Auswirkungen für die Umwelt beobachtet

Reaktorunfall in Fukushima soll keine zukünftigen Auswirkungen auf die Gesundheit haben

Laut des wissenschaftlichen Ausschusses der Vereinten Nationen soll es keine zukünftigen gesundheitlichen Probleme durch den Reaktorunfall 2011 in Fukushima geben.

Ein gemeldeter Anstieg der Zahl der Kinder in der Region, bei denen Schilddrüsenkrebs diagnostiziert wurde, ist nicht das Ergebnis der Strahlenexposition, heißt es in einem Bericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

Vermehrte Fälle von Schilddrüsenkrebs in Fukushima kann nicht auf Strahlenbelastung zurückgeführt werden

Der Ausschuss geht davon aus, dass der Anstieg von Schilddrüsenkrebs in der Region Fukushima durch ultrasensitive Screening-Verfahren, die die Prävalenz von Schilddrüsenanomalien aufzeigen, entstanden ist.

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Die Präfektur Fukushima hat nach der Katastrophe Kinder auf Schilddrüsenkrebs untersucht, da radioaktives Jod, das bei Atomunfällen freigesetzt wird, zur Folge hat, sich in den Schilddrüsen anzureichern, insbesondere bei jungen Menschen.

Im Bericht heißt es, dass die Inzidenz von Schilddrüsenkrebs, die aus der geschätzten Strahlenbelastung abgeleitet werden könnte, in allen Altersgruppen, wahrscheinlich nicht erkennbar ist.

Bei der Tschernobyl-Katastrophe 1986 wurde bei Kindern im betroffenen Gebiet etwa fünf Jahre nach dem Vorfall ein deutlicher Anstieg der Schilddrüsenkrebsfälle festgestellt.

Keine Beweise für angeborene Anomalien durch die Strahlenbelastung

Der Ausschuss fügte hinzu, dass es bisher keine Beweise für übermäßige angeborene Anomalien, Totgeburten, Frühgeburten oder niedrige Geburtsgewichte im Zusammenhang mit der Strahlenbelastung gibt.

In dem Bericht wurden die durchschnittlichen effektiven Strahlungsdosen, die 1-jährige Kleinkinder erhielten, die aus Gebieten in der Nähe der Anlage evakuiert wurden, auf 0,15 bis 7,8 Millisievert im ersten Jahr nach der Katastrophe geschätzt.

Außerdem wurde festgestellt, dass die durchschnittlichen effektiven Strahlungsdosen über einen Zeitraum von 10 Jahren für diejenigen, die zum Zeitpunkt der Krise 1 Jahr alt waren und weiterhin in der Präfektur Fukushima leben, zwischen 0,22 und 14 mSv liegen.

Effekte auf die Umwelt beobachtet

Der U.N.-Ausschuss kam zudem zu dem Schluss, dass kein offensichtlicher Anstieg des Auftretens von Krankheiten wie Leukämie und Schilddrüsenkrebs unter den Arbeitern, die mit den Abrissarbeiten in Fukushima Daiichi beschäftigt sind, auf ihre Strahlenbelastung zurückgeführt werden kann.

Zu den Schäden an der Umwelt heißt es in dem Bericht, dass schädliche Effekte bei einigen Pflanzen und Tieren in Gebieten mit erhöhtem Strahlungswerten beobachtet wurden. Die Radionuklid-Konzentrationen in den meisten überwachten Lebensmitteln seien nach dem Unfall schnell zurückgegangen, heißt es weiter.

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