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HomeNachrichten aus JapanRegen erschwert die Suche nach Opfern der Schlammlawine in Atami

Immer noch viele vermisst

Regen erschwert die Suche nach Opfern der Schlammlawine in Atami

Ununterbrochener Regen in Japan erschwert die Suche nach Opfern in der Stadt Atami, die am Samstag von einer Schlammlawine überrollt wurde.

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Die Behörden hatten zunächst Probleme die Zahl der Menschen zu bestätigen, die durch das Unglück vermisst wurden. Zuerst wurde von 20 Menschen ausgegangen, die Zahl ist mittlerweile auf über 113 angestiegen.

Bauarbeiten am Berg könnten Erdrutsch ausgelöst haben

Bislang wurden 41 Menschen aus Trümmern gerettet, darunter auch eine schwer verletzte Frau, teilte die Stadtverwaltung von Atami mit.

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Heita Kawakatsu, der Gouverneur der Präfektur Shizuoka, sagte, dass man untersuchen wird, ob die Schlammlawine von einem Wohnbauprojekt herrührt, für das das Gebiet abgeholzt wurde.

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Die Schlammlawine war am Samstag gegen 10:30 Uhr von einem nahegelegenen Berg hinabgestürzt und hatte dabei ein Gebiet von 2 Kilometer Länge verwüstet.

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