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Hilfsprogramm soll ausgebaut werden

Rekordzahl an Menschen lebt und arbeitet in Japans ländlichen Regionen

In den letzten Monaten hat sich in Japan gezeigt, dass immer mehr Menschen aus den großen Städten aufs Land ziehen. Die Regierung bestätigte nun, dass eine Rekordzahl an Menschen in ländlichen Regionen arbeitet.

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Das Innenministerium veröffentlichte kürzlich die offiziellen Zahlen für ihr Programm, das Menschen hilft, auf das Land zu ziehen. Für das Geschäftsjahr wurde eine Rekordzahl an sogenannten Local Vitalization Cooperators verzeichnet. So nennt das Ministerium Personen, die Teil des Programms sind.

Zahl der Gemeinden sinkt ein wenig

Insgesamt 5.464 Personen nehmen zurzeit an dem Programm teil. Das ist ein enormer Zuwachs, da die Zahl zuletzt bei nur 115 Personen lag. Laut dem Ministerium ist es die höchste Teilnehmerzahl seit Beginn des Programms vor 12 Jahren.

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Mit 689 Personen zogen die meisten in die Präfektur Hokkaido. Dahinter folgten Nagano mit 416 Personen und Kochi mit 220. Gleichzeitig luden 1.065 Gemeinden Personen zu sich ein. Die Zahl ist um sechs heruntergegangen. Das Ministerium erklärt sich das mit der anhaltenden Pandemie und dass Städte vorsichtiger mit Neuankömmlinge umgehen.

Die Umfrage zeigte ebenfalls, dass viele in der ländlichen Gegend bleiben. Von 6.500 ehemaligen Teilnehmern hatten sich mehr als 60 Prozent dauerhaft in der Region niedergelassen.

Menschen sollen dauerhaft in den ländlichen Regionen bleiben

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Im Rahmen des Projekts erhalten Personen auf Anfrage von lokalen Regierungen einen Arbeitsplatz in ländlichen Regionen, den sie für ein bis drei Jahre ausüben. In dem Zeitraum bekommen die Teilnehmer zusätzliche finanzielle Hilfe vom Staat, um sich in der Gemeinde ein Leben aufzubauen.

Ziel des Programms auf lange Sicht ist es, dass die Personen sich dauerhaft in ländlichen Regionen niederlassen und dabei helfen, Gemeinden vor dem Aussterben zu bewahren. Immer mehr Dörfer und Städte leiden unter einer sehr alten Bevölkerung sowie ausbleibenden Nachwuchs, weswegen neue Bewohner sehr willkommen sind.

Gerade in der Pandemie ist das Interesse gestiegen und immer mehr Menschen wollen weg aus Großstädten wie Tokyo. Aus dem Grund will das Ministerium noch mehr Unterstützung bereitstellen, um einen Umzug in die ländlichen Regionen so einfach wie möglich zu machen. Ebenfalls planen Sie für April ein Testprogramm, bei dem Personen nur zwei Wochen bis drei Monate auf dem Land arbeiten.

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