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Forderung unverändert

Rengo will 2 Prozent Lohnsteigerung in Japan erreichen

Der japanische Gewerkschaftsbund (Rengo) kündigte am Donnerstag an, dass bei den Tarifverhandlungen im Frühjahr 2022 (shuntō) eine Lohnsteigerung von 2 Prozent gefordert wird.

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Dies ist das neunte Mal in Folge, dass die Gewerkschaft eine Erhöhung der Löhne fordert.

Forderungen von Rengo bleiben auch in diesem Jahr unverändert

Rengo will außerdem eine kombinierte Erhöhung der dienstaltersabhängigen Löhne und Gehälter um etwa 4 Prozent fordern. Damit bleibt der Umfang, der von der Gewerkschaft geforderten Erhöhung seit 2016 unverändert.

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Der Dachverband der Gewerkschaften in Japan wird am 2. Dezember über die Politik, die man bei den nächsten Tarifverhandlungen verfolgen wird, abstimmen.

Die Präsidentin, Tomoko Yoshino, sagte am Donnerstag, dass Verbesserungen der Arbeitsbedingungen zur Entwicklung der Unternehmen führen werden.

Bessere Behandlung für Teilzeitkräfte

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„Es ist wichtig, klare Forderungen zu stellen und Verhandlungen zu führen“, so Yoshino und wies darauf hin, dass die Gewerkschaft sich um eine bessere Behandlung der nicht regulär Beschäftigten und die Beseitigung des Lohngefälles zwischen den Geschlechtern bemühen werde.

Die während des „shuntō“ im Jahr 2021 erzielte Erhöhung der dienstaltersabhängigen Löhne und Gehälter betrug im Durchschnitt 1,78 Prozent und lag damit um 0,12 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr.

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