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Rentenerhöhung in Japan wegen steigender Preise zu gering

2019 wird die öffentliche Rente in Japan um 0,1 Prozent steigen, was den ersten Anstieg seit 4 Jahren bedeutet. Doch angesichts steigender Preise und die Erhöhung der Verbrauchersteuer im Oktober, ist die Rentenerhöhung zu gering und könnte für einen Anstieg der Altersarmut in Japan sorgen.

Ab April werden Menschen, die bei der nationalen Rentenversicherung registriert sind, 67 Yen mehr Rente bekommen. Damit steigen die Zahlungen auf 65.008 Yen (ca. 522 Euro) an. In einem typischen Zwei-Personen-Haushalt, werden die monatlichen Zahlungen um 277 Yen steigen.

Da die Rentenleistung seit 2004 anders berechnet wird, sind zwei Faktoren ausschlaggebend dafür, dass die Rente gering steigt. Nach der alten Rechnung müsste die Rente um 0,6 Prozent steigen, doch durch das „makroökonomische Dia-System“ und ein „Verschleppungssystem“, dass 2018 eingeführt wurde, sorgen für einen Anstieg von nur 0,1 Prozent.

Keizo Masuko von der Japan Pensioners Unio erklärte, wenn die Preise weiter steigen, bedeutet die Begrenzung der Rentenleistung weniger Geld für den täglichen Bedarf.

Shungo Koreeda von der Daiwa Institute of Research Group prognostizierte, dass Renter zwar weniger finanziellen Spielraum haben werden, aber die Unterstützungszahlungen, die Auswirkungen begrenzen werden.

Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass die Wirtschaft in Japan aktuell recht stabil ist und es somit viele Beitragszahler gibt, allerdings muss man damit rechnen, dass es einen Abschwung geben kann, was zu weiteren Leistungskürzungen führen kann und ältere Menschen noch weiter in Probleme führt.

Quelle: Mainichi

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