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Resorts gehen neue Wege

Resorts in Japan verlagern ihren Fokus auf inländische Touristen

Der Tourismus war bisher für Resorts und viele andere Geschäfte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, doch durch die Pandemie kommen keine Touristen mehr nach Japan.

Da niemand sagen kann, wie lange dieser Zustand noch anhalten wird, verlagern immer mehr Resorts ihren Fokus auf inländische Touristen.

Resorts kämpfen mit einbrechenden Touristenzahlen

So auch das Hoshino Resorts, die Luxushotels im japanischen Stil betreiben. Das Resorts gehört zu den Hunderttausenden Hotelbetreibern, die dank der Pandemie einem Einbruch des Tourismus zu kämpfen haben.

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Das Unternehmen schloss vier seiner Hotels in Japan, darunter Hoshinoya Tokyo im Geschäftsviertel Otemachi, das in der Regel zu 90 Prozent ausgelastet ist und hauptsächlich von wohlhabenden Ausländern besucht wird.

Die Auslastung in anderen Hotels sank auf 20 bis 40 Prozent, so Geschäftsführer Yoshiharu Hoshino.

„Wir werden unsere Dienstleistungen, einschließlich der Restaurants, überprüfen, um den Vorlieben der Menschen vor Ort besser gerecht zu werden. Insbesondere die Nachfrage von Hoshinoya Tokyo bei Ausländern war zu stark. Aber jetzt wollen wir Einwohner Tokyos für diese Einrichtung gewinnen“, sagte Hoshino in einem Interview.

Hoshino setzt darauf, dass die Japaner im Inland reisen, sollte die Regierung am 6. Mai ihren Ausnahmezustand aufheben. Bisher sieht es allerdings so aus, als würde der Ausnahmezustand verlängert werden.

Verschiebung der Olympischen Spiele und Ausfall der Golden Week versetzen Branche erneuten Schlag

Japanische Hotelentwickler und -betreiber hatten sich vor den Olympischen Spielen in Tokyo 2020 einen möglichen Anstieg der Nachfrage ausländischer Reisender erhofft. Die Organisatoren beschlossen jedoch im März, die Spiele um ein Jahr zu verschieben.

Laut vorläufigen Daten von STR sank die Hotelauslastung Japans im März auf 30,5 Prozent. Dies war der schlechteste monatliche Durchschnitt, der je verzeichnet wurde, da die Coronavirus-Pandemie die Zahl der Reisenden drastisch reduzierte.

Experten rechnen damit, dass die Zahl noch weiter sinken wird, da Premierminister Shinzo Abe letzte Woche den Ausnahmezustand auf das ganze Land ausgeweitet hat und den Behörden mehr Befugnisse gegeben, um die Menschen dazu zu bringen, zu Hause zu bleiben. Dazu gehört auch, Unternehmen aufzufordern, ihren Betrieb einzustellen.

Am Samstag begann die Golden Week, die Hauptreisezeit in Japan und ein wichtiges Geschäft für die Tourismusbranche. Allerdings sind bisher kaum Japaner in den Urlaub gefahren, die Züge und Autobahnen waren zu Beginn fast menschenleer.

Damit verliert die Tourismusbranche eine wichtige Einnahmequelle.

MA

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