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Das Symbol der Osaka Expo 2025

Riesiges Holzdach soll das architektonische Symbol der Osaka Expo 2025 werden

Die Geschichte der Weltausstellung ist auch eine Geschichte beeindruckender Bauten. Die Osaka Kansai Expo 2025 in Japan soll da keine Ausnahme sein und so wurde nun das offizielle architektonische Symbol der Ausstellung vorgestellt. Geplant ist ein prächtiges ringförmiges Holzdach mit einem Umfang von zwei Kilometern.

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Nach offiziellen Angaben der Japan Association for the World Exposition 2025 soll das Dach einen Durchmesser von 675 Metern haben und eine Fläche von 60.000 Quadratmetern überspannen. Ein prachtvoller Regen- und Sonnenlichtschutz für die Gäste der Ausstellung.

Traditionelle Techniken

Die Dachkonstruktion soll mithilfe der traditionellen „Nuki“-Technik gebaut werden, die auch für die berühmte Holzbühne im Kiyomizudera-Tempel in Kyoto verwendet wurde. Bei dieser Technik werden horizontale Balken mit vertikalen Säulen verbunden.

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Der zuständige Architekt Sou Fujimoto kommentierte diesbezüglich: „Holzarchitektur zieht weltweit Aufmerksamkeit auf sich (aus Sicht der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung). […] Japan, das sich einer reichen Tradition von Holzkonstruktionen rühmen kann, wie sie durch die Tempel Todaiji und Horyuji (in Nara) repräsentiert wird, wird eine Ausstellung veranstalten. Angesichts der Tatsache, dass unser Land weltweit führend ist, möchte ich die japanische Tradition einem Weltpublikum vorstellen.“

Das Dach der Osaka Expo 2025 Weltausstellung
Ein prächtiges Holzdach im Stil traditioneller japanischer Architektur. Bild: Japan Association for the 2025 World Exposition

20.000 Kubikmeter Holz allein für das Dach

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Von den 185 Milliarden Yen (etwa 1,36 Milliarden Euro), die von der Zentralregierung, der Geschäftswelt und den Präfektur- und Stadtbehörden von Osaka für den Ausbau des Veranstaltungsgeländes bereitgestellt werden, sollen rund 35 Milliarden Yen (etwa 258 Millionen Euro) in den Bau des Dachs fließen.

Die Stadtversammlung von Osaka hat bereits Bedenken hinsichtlich der steigenden Kosten für Baumaterialien geäußert. Das Organisationsteam reagierte und gab bekannt, es würde versuchen, die Kosten für das Dach „im Rahmen des Budgets“ zu halten.

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