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Riss in der Ölleitung – erster „ernster“ Vorfall in einem Shinkansen gefunden

Die Unfalluntersuchungskommission des Verkehrsministeriums, das im Jahr 2001 gegründet wurde, veröffentlichte heute ihre Untersuchungsergebnisse zum ersten „schweren“ Vorfall in einem Shinkansen.

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Am Mittwoch führte die Unfalluntersuchungskommission eine Anhörung der Verantwortlichen der West Japan Railway Co. durch, da dieser Vorfall zu einer Entgleisung hätte führen können.

Am Montag Nachmittag bemerkte die Crew des Nozomi No. 34 einen brennenden Geruch, als der Zug aus dem Bahnhof Kokura, im Süden der Präfektur Fukuoka, seinen Weg nach Tokyo aufnahm. Ein Wartungsteam, dass im Bahnhof Okayama zustieg, stellte seltsame Motorgeräusche fest, konnte aber keine ungewöhnlichen Gerüche wahrnehmen. Der Betreiber JR West entschied daraufhin, dass die Geräusche den Betrieb nicht beeinträchtigen würden und ließ die Fahrt fortsetzen.

Als der Hochgeschwindigkeitszug allerdings den Bahnhof in Koto verließ wurde wieder ein ungewöhnlicher Geruch festgestellt, daraufhin wurde der Zug im Bahnhof Nagoya noch einmal untersucht und ein Ölleck gefunden.

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JR West entschied darauf hin, den Zug aus dem Verkehr zu ziehen und ließ die rund 1.000 Passagiere den Zug wechseln.

Laut JR West wurde ein Riss im Stahlrahmen des vierten Wagens gefunden. Als der Zug routinemäßig am Sonntag vor der Fahrt überprüft wurde, konnte man keine Unregelmäßigkeiten feststellen.

Die Sicherheitsbehörde des Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus sagte, dass, wenn der Rahmen des Wagens gebrochen wäre, es unweigerlich zu einer Entgleisung geführt hätte.

 

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