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Rugby: England erklärt Fans humorvoll, wie sie sich in Japan verhalten sollten

Singen gerne, aber nur in Karaoke-Bars

„Vermeiden Sie es, in Japan in unangenehme Situationen zu geraten, in dem Sie jemanden auf der Straße umarmen oder singen“, lauten zwei der Tipps, die das auswärtige Amt in England Rugby-Fans mit auf den Weg nach Japan geben will.

Ein weiterer Tipp lautet, das man versuchen sollte, nicht wegen des Schmuggels von Nasenspray verhaftet zu werden.

Darf ich jemanden umarmen?

Vier Teams von den britischen Inseln werden an der Rugby-Weltmeisterschaft in Japan teilnehmen. Um zu verhindern, dass Fans in Japan unangenehm auffallen, hat das auswärtige Amt eine Reihe humorvoller Videos mit dem Titel „Going to Japan for the Rugby?“ veröffentlicht. Mit dabei ist die in Großbritannien ansässige japanische Komikerin Yuriko Kotani.

Die sechs kurzen Videos beantworten die Fragen: „Soll ich jemanden in Japan umarmen, mich verbeugen oder die Hand geben?“, „Sind Tätowierungen in Japan beliebt?“, „Kann ich meine Kreditkarte in Japan verwenden?“, „Kann ich meine Medikamente nach Japan mitnehmen?“, „Singen und tanzen die Menschen in Japan in der Öffentlichkeit?“ und „Nehmen die Menschen in Japan Drogen?“

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Rugby-Fans sollten sich nicht verhaften lassen

In den Videos erzählt Kotani von ihren eigenen unangenehmen Erfahrungen, die sie in beiden Kulturen gemacht hat. Sie erklärt dann, jeweilige Situationen für britische Rugby-Fans, die bekanntlich sehr leidenschaftliche Fans sind.

Dabei betont sie, dass Dinge, die in Großbritannien normal sind, in Japan allgemein nicht akzeptiert werden. Umarmen oder Tattoos können zu sehr unangenehmen Situationen führen.

Außerdem werden die Fans gewarnt, dass einige rezeptfreie Arzneimittel nicht in Japan eingeführt werden dürfen. „Wir haben auch Apotheken. Aber bitte, bitte, bitte lassen Sie sich nicht verhaften oder wegen Schmuggels von Nasenspray einsperren“, so die Komikerin.

Zum Singen ab in die Karaoke-Bar

Die Videos enthalten auch Tipps, wie man einigen Leidenschaften nachkommen kann. „Geht in eine Karaoke-Bar zum Singen, aber singt nicht auf der Straße“, heißt es in einem der Videos.

Die Rugby-Weltmeisterschaft startet am 20. September und das Endspiel ist für den 2. November geplant. Laut Schätzungen des auswärtigen Amtes werden mehr als 50.000 Menschen aus Großbritannien die Rugby-Weltmeisterschaft besuchen.

Da alle vier Teams der Inseln zu den Favoriten gehören, werden viele Fans wohl eine längere Zeit in Japan bleiben. Keine guten Nachrichten für das auswärtige Amt, da es 2018 mehr als 20.000 Briten helfen musste, die im Ausland in Probleme geraten sind.

Quelle: Auswärtiges Amt Großbritannien

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