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Russland lässt japanisches Fischerboot wieder frei

Ende Januar sorgte ein Vorfall vor Russlands Küste für großes Aufsehen. Russische Behörden beschlagnahmten am 30. Januar ein japanisches Fischerboot und nahmen die Besatzung fest. Angeblich fischten sie ohne Erlaubnis in der russischen Wirtschaftszone. In den letzten Wochen gab es daraufhin keine weiteren Informationen. Am Freitag gab es jetzt die erleichternde Nachricht – Mannschaft und Fischerboot dürfen endlich nach Hause.

Das japanische Generalkonsulat in Wladiwostok bestätigte die Freilassung durch die russischen Behörden und dass sich die Nishino Maru Nr. 68 auf dem Heimweg befindet. Sie soll Sonntagnachmittag in ihren Heimathafen in Sakaiminato einlaufen. Russland ließ laut offiziellen Angaben das Schiff jedoch nur frei, da der Kapitän den illegalen Fischfang gestand.

Aufgrund des Geständnisses will Russland nun weiter gegen die Fischer vorgehen. Insgesamt geht die Behörde von einem wirtschaftlichen Schaden von mindestens 520.486 Euro aus. Auf dem Schiff selbst befanden sich 7,5 Tonnen an Krabben. Die Behörde reichte deswegen eine Klage ein, die Verwaltungsmaßnahmen fordert. Zusätzlich musste der Zuständige für das Fischerboot eine Kaution in etwa derselben Höhe zahlen.

Der Besatzung soll es wohl gesundheitlich gut gehen, obwohl es in den letzten Tagen keine Informationen zu ihnen gab. Der Generalsekretär der Krabbenfischervereinigung, zu der das Schiff gehört, zeigte sich erleichtert von der Freilassung. Hitoshi Furuki hatte sich nach eigenen Angaben wegen des psychischen Zustands der Männer Sorgen gemacht. Ob es der Besatzung wirklich gut geht und der Vorfall ihnen nicht zusetzte, zeigt sich vermutlich erst am Sonntag. Ebenfalls ist noch nicht klar, ob sie eine Strafe in Japan wegen des illegalen Fischfangs erwartet.

Quelle: Kyodo News

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