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Reaktion auf die Sanktionen

Russland setzt Japan auf die Liste der „unfreundlichen Länder“

Als Reaktion auf die Sanktionen hat Russland Japan auf die Liste der Nationen aufgenommen, die dem Land „unfreundlich“ gegenüberstehen.

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Japan hatte sich als Reaktion auf die Invasion der Ukraine den Sanktionen einiger westlicher Staaten angeschlossen. Staaten, die auf russischen Listen stehen, werden nur noch in Rubel bezahlt. Die japanische Regierung hat Protest gegen die Aufnahme eingereicht.

Russland schränkt Transaktionen ein

Zudem schränkt Russland auch Transaktionen mit Unternehmen ein, die aus den Ländern stammen, die in der Liste genannt werden.

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Dieser Schritt soll offenbar verhindern, dass russische Kreditnehmer ihre Schulden, die in der Regel in einer Fremdwährung geführt werden, nicht mehr begleichen können. Der Rubel hat allerdings im Zuge der Sanktionen massiv an Wert verloren.

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Mit dieser Maßnahme können russische Regierungsbehörden, Unternehmen und andere Einrichtungen Sonderkonten eröffnen, um Schulden bei den aufgeführten Ländern in Rubel zu begleichen. Die Maßnahmen gelten für Zahlungen über 10 Millionen Rubel (ca. 68.000 Euro) pro Monat. Ob Gläubiger dies ablehnen können, ist nicht bekannt.

USA und alle EU-Mitgliedstaaten ebenfalls auf der Liste

Eine von der russischen Regierung am 7. März in Kraft gesetzte Verordnung erfordert die Genehmigung einer Regierungskommission zur Überwachung ausländischer Investitionen, damit russische Unternehmen Geschäfte mit ausländischen Unternehmen und Einzelpersonen in aufgelisteten Ländern tätigen können. Das Regierungsgremium kann Berichten zufolge auf der Grundlage von Anträgen entscheiden, ob die Transaktion genehmigt wird, und auch Bedingungen auferlegen.

Laut der russischen Nachrichtenagentur Tass erklärte die russische Regierung, der Schritt diene dazu, die finanzielle Stabilität des Landes unter dem Druck der internationalen Sanktionen zu gewährleisten.

Neben Japan stehen auch alle EU-Länder, Großbritannien, Kanada und natürlich die USA mit auf dieser Liste. Zudem Südkorea und Taiwan.

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