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Sado hält Parade ab, um Minen als UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen

Mit Kreativität zum UNESCO-Weltkulturerbe werden

Japan besitzt einige außergewöhnliche Orte und historische Städten, die weltweit einzigartig sind. Doch einige der Orte erhalten leider weniger Aufmerksamkeit, so wie historische Minen. Die Insel Sado versucht deswegen, mit einer Parade die Aufnahme von Gold- und Silberminen als UNESCO-Weltkulturerbe zu fördern.

Eine Bürgergruppe veranstaltete am Samstag erstmalig die Parade für die Minen. Um die 80 Personen nahmen teil. Die Veranstaltung selbst begann mit einer Zeremonie in dem Bezirk, wo sich die Gold- und Silberminen befinden. Sie gehören zu den größten Japans und waren zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert in Betrieb.

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Nach den Gebeten liefen die Teilnehmer in traditionellen Kostümen insgesamt eine Strecke von 17 Kilometern. Der Weg führte dabei die Straße entlang, wo die Menschen früher das Gold und Silber nach Edo brachten. Einige gaben an, dass sie sehr hoffen, dass die Minen nächstes Jahr auf die Liste der UNESCO-Weltkulturerben kommen.

Minen mit grausamer Vergangenheit

Sado gehört zu der Präfektur Niigata und ist eine der eher größeren Inseln des Landes. Vor allem Touristen kommen sie gerne besuchen und genießen die Natur. Die Mienen sind eine beliebte Attraktion, besitzen jedoch eine düstere Vergangenheit. Zwangsarbeiter, Sträflinge und Kriegsgefangene mussten unter unmenschlichen Bedingungen in den Stollen arbeiten. Viele starben dabei. So erhielt die Insel zur damaligen Zeit neben Goldinsel den Beinamen Todesinsel. Erst Mitte des 19. Jahrhundert zur Meiji-Restauration endete die Zwangsarbeit.

Heute erinnert ein buddhistischer Gedenkstein an die zahlreichen namenlosen Toten. Bewohner beten regelmäßig zu den Göttern um Vergebung für die Sklavenarbeit und die komplette Ausschöpfung der Minen. Gold gab es nämlich bereits Anfang 18. Jahrhundert nicht mehr in den Stollen.

Quelle: NHK

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