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Sängerin Mayu Tomita verklagt Polizei in Tokyo weil sie nicht beschützt wurde

Reaktion der Polizei nach dem Angriff kritisiert

Die Sängerin Mayu Tomita, die von einem besessenen Fan mit 20 Messerstichen verletzt wurde, verklagt nun die Polizei in Tokyo, weil die sie nicht beschützt hatten, obwohl sie die Morddrohungen ihres Stalkers weitergeleitet hatte.

Der Messerangriff passierte am Standrand von Tokyo im Jahr 2016. Die Sängerin ist durch den Angriff auf einem Auge fast blind.

Die 23-Jährige hat immer noch Probleme beim Atmen und Essen, wird fast alle sechs Monate operiert und leidet an einem posttraumatischen Stresssyndrom.

Polizei fragte nach dem Angriff, ob Tomita sie wirklich informiert hatte

In einem Interview sagte die Sängerin, dass sie die Reaktion der Polizei nach dem Angriff sehr gestört hat. Die Polizei fragte die Sängerin, ob sie ihnen tatsächlich erzählt habe, dass ihr Leben in Gefahr sei.

„Ich möchte, dass die Polizei erkennt, dass wenn sie nicht angemessen reagiert, dies zu etwas Ähnlichem führen kann, das mir passiert ist“, so Tomita.

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Die Klage wurde am 10. Juli beim Bezirksgericht Tokyo eingereicht. Tomita beantragt eine Entschädigung in Höhe von 76 Millionen Yen (ca. 622.753 Euro) von Tokyo.

Es wird erwartet, dass die Anwälte argumentieren, dass die Polizei trotz der Anzeige nicht die erforderlichen Maßnahmen ergriffen habe, um die Sängerin zu schützen.

Auch die Agentur hat zu wenig getan

Auch ihrer Agentur wird vorgeworfen, nicht genug für die Sicherheit von Mayu Tomita getan zu haben.

Die Polizei in Tokyo sagte der Presse: Wir können keine Stellungnahme abgeben, da wir die schriftliche Beschwerde nicht erhalten haben.“

Der jetzt 30-jährige Angreifer Tomohiro Iwazaki wurde wegen versuchten Mordes verurteilt und verbüßt ​​eine Haftstrafe von 14 Jahren und sechs Monaten.

Angriff mit Ansage

Iwazaki hatte Online-Nachrichten an Tomita gesendet, um seine Bewunderung für sie auszudrücken. Aber er wurde von der Sängerin besessen und begann, ihr Geschenke zu schicken und ständig zu versuchen, über soziale Medien mit ihr zu chatten.

Nachdem sie seine Geschenke zurückgegeben hatte, schreib Iwazaki eine Flut von hasserfüllten und bedrohlichen Nachrichten. In mehreren seiner Tweets und Blogeinträge drohte er damit, die Sängerin zu töten.

Die Sängerin wandte sich Anfang Mai 2016 an die Polizei und zeigte die Nachrichten mit der Bitte, dass sie beschützt werden müsse.

Polizei begriff Ernst der Lage nicht

Zwei Tage bevor sie in Koganei auftreten sollte, informierte sie die Polizei darüber. Am Tag des Konzertes folgte Iwazaki der Sängerin in den Club und stach wiederholt auf sie ein.

Ihre Anwälte sagten, dass das Versäumnis der Polizei, vorsorglich Beamte in den Club zu schicken, einen Verstoß gegen das Gesetz darstellt, da die Gefahr, in der sich Tomita befand, unmittelbar bevorstand.

Die Polizei räumte später in ihrem Überprüfungsbericht ein, dass die Beamten den Angriff nicht verhindern konnten, weil sie den Ernst der Lage von Tomita nicht begriffen hatten. Ihre Einschätzung zu der Zeit war, dass es unwahrscheinlich war, dass Iwazaki einen bevorstehenden Angriff ausführte.

Quelle: AS

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1 Kommentar

  1. Also ist man selbst im sichersten Land der Welt nicht sicher. Und ich dachte schon, unsere Polizei tut schon herzlich wenig, aber Anzeigen nicht ernst nehmen, das ist echt das Letzte. Wofür werden die denn bitteschön bezahlt?

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