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Sakata bittet Einwohner, mit Messer bewaffneten Mann nicht zu melden

Japans Polizei ist immer darum bemüht, die Bevölkerung ausreichend zu informieren und zu schützen. So gibt es in vielen Städten eigene Webseiten der Behörden, die Warnhinweise geben oder nach Verbrechern suchen. Am 7. März gab es in der Stadt Sakata und Yamagata allerdings eine eher ungewöhnliche Meldung. Die Polizei berichtet von einem mit einem Messer bewaffneten Mann in der Gegend.

Um 14:20 meldeten Anwohner einen Mann um die 60 Jahre mit einer Größe von 1,65 Metern. Er trug neben einem großen Messer eine Sonnenbrille, eine dunkelgrüne Jacke, eine grüne Strickmütze und schwarze Schuhe. Während zuerst die Polizei noch die Einwohner zur Vorsicht aufrief und bat, den Mann unter dem Notruf sofort zu melden, änderte sich das jedoch wenige Stunden später.

Nur drei Stunden nach der Meldung gab es die Entwarnung und den Aufruf, sich keine Sorgen zu machen. Bei dem Verdächtigen handelte es sich nicht um einen Serienmörder oder gar Yakuza-Mitglied, sondern um einen ganz normalen Mitbürger. Der ältere Herr war gerade auf dem Nachhauseweg vom Gemüse ernten. Das Messer nutzte er dabei für die Gartenarbeit. Auf der Webseite aktualisierte die Polizei die Meldung, indem sie die Kleidung des „Phantombilds“ entfernten. Nun ist momentan nur noch ein weißes Männchen mit Messer zu sehen.

Vorfall sorgt im Internet für Belustigung

Die Bewohner von Sakata müssen sich demnach keine Sorgen machen und sollen den Mann nicht mehr melden. Vor allem online sorgte die Meldung allerdings für viel Belustigung. Viele wiesen darauf hin, dass es in den ländlichen Gegenden wie Sakata nicht unüblich ist, Menschen auf der Straße mit Messern zu sehen. Besonders ältere Einwohner laufen im Frühjahr mit Sicheln, Sägen oder Beilen rum. Trotz alledem weisen einige daraufhin, dass es besser wäre, das Schneidewerkzeug sicher zu verstauen, um keinen falschen Eindruck zu erwecken. Zusätzlich sind bestimmte Messertypen mit einer gewissen Länge verboten und können einem ziemlich viel Ärger einhandeln.

Quelle: Hachima Kiko

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