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Nach Kritik

Sapporo kürzt das Budget für die Olympischen Winterspiele 2030

Die japanische Stadt Sapporo kündigte am Montag an, dass sie das Budget für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2030 kürzen wird.

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Die Stadt gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Ausrichtung der Spiele, allerdings gab es einige Beschwerden, dass die Ausgaben zu hoch sein werden.

Budget leicht nach unten korrigiert

Ursprünglich reichte Sapporo einen Budgetplan in Höhe von 370 Milliarden Yen (ca. 2.8 Milliarden Euro) ein. Am Montag wurde der Plan um 20 Prozent auf 300 Milliarden Yen (ca. 2.3 Milliarden Euro) nach unten korrigiert.

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In dem überarbeiteten Budgetplan wurden die Betriebskosten um 10 Milliarden Yen (ca. 78 Millionen Euro) bis 30 Milliarden Yen (ca. 234 Milliarden Euro) gesenkt werden. Die Kosten für die Entwicklung der Infrastruktur liegen nur noch zwischen 80 Milliarden Yen (ca. 624 Millionen Euro) und 140 Milliarden Yen (ca. 1.092 Milliarden Yen).

Sapporo will Betriebskosten mit Sponsoring und Tickets decken

Die Betriebskosten sollen durch Sponsoring und Ticketeinnahmen gedeckt werden. Die Kosten für die Modernisierung der Infrastruktur und der Spielstätten in Höhe von 45 Milliarden Yen (ca. 351 Millionen Euro), wird die Stadt allerdings allein tragen.

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Abgesehen vom Sapporo Dome, der für die Eröffnungs- und Abschlussfeierlichkeiten genutzt werden soll, wurde die Zahl der Wettkampfstätten, die für die Spiele genutzt werden, von 15 auf 13 reduziert. Für die Spiele 2030 müssen keine neuen Wettkampfstätten gebaut werden, so Sapporo.

Einige der Veranstaltungen werden in Obihiro, östlich von Sapporo, in Niseko, südwestlich von Sapporo, und in Nagano, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1998, auf der Hauptinsel Japans, etwa 170 Kilometer nordwestlich von Tokyo, stattfinden.

Sapporo kündigte 2014 Pläne für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2026 an. Im November 2016 gab die Stadt an, dass sich die Kosten für die Ausrichtung auf etwa 453,7 Milliarden Yen belaufen würden.

Nachdem Hokkaido 2018 von einem Erdbeben erschüttert wurde, wurden die Pläne verschoben.

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