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Zusammenstoß zwischen japanischen und russischen Schiffen

Schiffsunfall vor Hokkaido fordert drei Tote

Vor der Küste von Hokkaido ist es am Mittwoch zu einem schweren Schiffsunfall gekommen. Bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Booten kam es zu drei Toten.

Die japanische Küstenwache gab bekannt, dass am Mittwochmorgen um etwa sechs Uhr das 662 Tonnen schwere russische Schiff Amur mit dem 9,7 Tonnen schweren japanischen Fischerboot Daihachi Hokkoumaru von einer Fischereigenossenschaft in Mombetsu zusammengestoßen ist.

Drei Männer sterben

Das Fischerboot war gerade mit dem Fangen von chinesischen Wollhandkrabben beschäftigt, als es zu dem Unfall kam. Der Zusammenstoß war dabei so heftig, dass das Fischerboot kenterte. Bei dem Schiffsunfall starben drei der fünf Besatzungsmitglieder des japanischen Bootes.

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Zu den Toten gehört der 64 Jahre alte Chefingenieur und zwei Deckarbeiter im Alter von 39 Jahren und 37 Jahren. Einer der Überlebenden erlitt dazu leichte Verletzungen. Der Kapitän kam hingegen unverletzt davon.

Alle fünf Männer wurden von der Amur aus dem Wasser gezogen und später von der Küstenwache zum Heimathafen in Mambetsu gebracht, der 23 Kilometer entfernt war. An Land konnte von den drei Männern nur noch der Tod festgestellt werden.

Ursache des Schiffsunfalls ist noch nicht klar

Die Amur transportierte Meeresfrüchte von Sachalin nach Mombetsu. Von der 23 Mann starken Besatzung des russischen Schiffes erlitt wohl niemand Verletzungen.

Der genaue Ablauf des Unfalls ist bisher nicht klar. An dem Tag wurde vor dichten Nebel in der Region gewarnt. Ein russischer Grenzschutzbeamter in Sachalin gab an, dass die Amur auf ihrer regulären Route war, aber wegen des Nebels nicht richtig sehen könnte.

Sie sind vermutlich deswegen mit der Daihachi Hokkoumaru zusammengestoßen, die sie nicht rechtzeitig bemerkten. Das japanische Fischerboot selbst konnte nach Angaben eines Überlebenden sich nicht bewegen, da sie zum Zeitpunkt des Unfalls die Seile für die Krabben ausgeworfen hatten.

Der Unfall wird nun genauer von den Behörden untersucht. Das Unglück kommt nur wenige Wochen nach einem anderen Vorfall, der sich vor Saga ereignete.

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