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Home News Schütze in Yakuza-Schießerei wollte die Opfer gezielt töten

Männer wurden durch Schüsse in den Nacken und Brust getötet

Schütze in Yakuza-Schießerei wollte die Opfer gezielt töten

Nachdem es vor einigen Tagen bei einer Schießerei zwischen verfeindeten Yakuza-Gruppen in Kobe gekommen war, nahm die Polizei einen Mann fest.

Die Polizei geht davon aus, dass der 68-Jahre alte Mann von Anfang an vorhatte, zu töten, da die Opfer Einschüsse in Nacken und Brust erlitten haben.

Polizei berichtete zuerst von drei Verletzten

Bei der Schießerei wurden zwei Männer erschossen, ein Dritter wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei berichtete zuerst, das es sich um drei Verletzte handelte.

Die Tat ereignete sich vor einem Büro der Yamaken-humi, einer Yakuza-Gruppe, der der Yamaguchi-gumi in Kobe nahesteht. Der Mann soll ein Mitglied der Kodo-kai sein, die ebenfalls der Yamaguchi-gumi angehören.

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Die Yamaguchi-Gumi in Kobe wurde von Harukichi Yamaguchi 1915 gegründet. Der gegenwärtige Chef ist Ken’ichi Shinoda.

Nach Angaben der japanischen Polizeibehörde hatte die Gruppe Ende 2012 etwa 13.100 Mitglieder und 14.600 Menschen, die für sie arbeiteten, was 44 Prozent der Gesamtzahl an Yakuza-Mitgliedern entspricht.

Unter dem steigenden Druck der Polizei nahm die Mitgliederzahl seit 2010 allerdings rapide ab.

Abspaltungen führten zum Bandenkrieg

2015 spaltete sich eine Gruppe in Kobe von der Yamaguchi-Gumi ab, da die Mitglieder unzufrieden über die finanziellen Forderungen der Führungsspitze waren.

Etwa 6.100 Mitglieder schlossen sich der neuen Gruppe an und im Zuge dieser Abspaltung kam es zu Unruhen und Morden in der Öffentlichkeit.

Im April 2017 spaltete sich erneut eine Gruppe ab und alle drei Organisationen verloren damit an Mitgliedern und Bedeutung. Die neue Gruppe nennt sich Nikyo-Yamaguchi und hat etwa 460 Mitglieder.

TJT

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