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Schüler in Osaka mussten als Strafe 2 Stunden in heißen Bussen ausharren

Schule in Osaka lässt Schüler zur Strafe in überhitzten Bussen ausharren

Weil sie während eines Ausflugs gegen eine Schulregel verstoßen hatten, mussten zwei Mittelschüler in Osaka zur Strafe zwei Stunden in völlig überhitzten Bussen ausharren.

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Der Schule war zu Ohren gekommen, dass sich eine Schülerin unerlaubterweise während eines Schulausfluges für eine Nacht in der Unterkunft der Jungen aufgehalten hatte.

Schule sieht kein Problem

Das Mädchen und der Junge, der sie eingeladen hatte, mussten zu Strafe in getrennten Bussen unter Lehreraufsicht zwei Stunden ausharren. Die Außentemperatur betrug an diesem Tag 37 Grad Celsius.

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Die Fahrzeuge hatten währenddessen die Motoren ausgeschaltet. Laut Angaben der Schule waren jedoch die Fenster und Türen der Fahrzeuge geöffnet und den Schülern wurden zusätzlich Getränke und Reisbällchen gereicht.

Trotzdem klagten der Junge und das Mädchen nach ihrer Rückkehr über Kopfschmerzen und zusätzliche weitere Symptome, die auf einen Hitzeschlag hindeuteten.

Eine gefährliche Form körperlicher Bestrafung

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Seitens des Schulamtes der Gemeinde wurde eine strenge Warnung an den zuständigen Schuldirektor ausgesprochen. Es handele sich hier um eine lebensbedrohliche Vorgehensweise, die auf diese Weise nicht hätte passieren dürfen.

Auch der Schulleiter selbst gab zu, dass man die Schüler zwar nicht eingesperrt habe, aber dennoch nicht über das potenzielle Risiko eines gefährlichen Hitzeschlages nachgedacht habe.

Die Eltern des bestraften Mädchens sagte auf einer Pressekonferenz, dass das Festhalten des Mädchens an einem heißen Ort für eine längere Zeit eine Form körperlicher Bestrafung darstelle, die darüber hinaus das Leben beider Kinder in Gefahr gebracht hätte.

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