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Auch Prüfungen sollen wie geplant stattfinden

Schulen in Japan bleiben offen

Die japanische Regierung plant nicht, die Schulen im Land aufzufordern zu schließen, trotz eines Anstiegs der Corona-Infektionen im Land.

Koichi Hagiuda, Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie, sagte auf einer Pressekonferenz: „Zum jetzigen Zeitpunkt erwägen wir nicht, einen Antrag auf Schließung aller Schulen zu stellen.“

Schulen sollen sehr wachsam sein

Der Minister forderte die Schulen allerdings auf, sehr wachsam zu sein, da die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen mittlerweile zum fünften Mal in Folge über 2.000 stieg.

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Hagiuda sagte, das Bildungsministerium werde demnächst die Richtlinien überarbeiten, um sicherzustellen, dass die Schulen vorbeugende Maßnahmen einführen, einschließlich einer vernünftigen Belüftung im Winter, da Experten die jüngsten Ausbrüche auf das kalte Wetter zurückführen, das dazu geführt habe, dass die Menschen mehr Zeit in schlecht belüfteten Innenräumen verbringen.

Aufnahmeprüfungen finden wie geplant statt

Hagiuda sagte, dass Japans standardisierte Hochschulaufnahmeprüfungen wie geplant im Januar stattfinden werden und dass er die Vertreter der Universitäten aufgefordert habe, gründliche Maßnahmen gegen das Coronavirus zu ergreifen.

Ende Februar forderte der ehemalige Premierminister Shinzo Abe alle Grund-, Mittel- und Oberschulen auf, wegen eines Anstiegs der Coronavirus-Infektionen vorübergehend zu schließen, ein abrupter Schritt, der bei Schülern, Eltern und Bildungseinrichtungen Verwirrung auslöste.

Die Schließung vieler Schulen dauerte bis Ende Mai, als die Regierung den Ausnahmezustand vollständig aufhob.

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