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Schulleiter muss Strafe zahlen, weil er zur Sicherheit seiner Schüler den Verkehr beeinflusste

Ein Schulleiter einer Grundschule in der Stadt Shingu wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er zur Sicherheit seiner Schüler den Verkehr beeinflusste.

Der Schulleiter der Grundschule hatte auf einer Präfekturstraße, die an der Schule vorbeiführt, eine Haltelinie auf die Straße gemalt. Damit wollte er das Problem beheben, dass die Einfahrt der Schule ständig von Autos, die an einer nur wenige Meter entfernten Kreuzung warten, blockiert wird.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und übergab den Fall kurze Zeit später der Staatsanwaltschaft. Der Schulleiter gab die Anschuldigungen zu und wurde zu einer Geldstrafe von 40.000 Yen (ca. 317 Euro) verurteilt.

Der Mann wird von der Shingu Municipal Board of Education mit folgenden Worten zitiert: „Ich habe die weiße Linie gezogen, weil ich der Meinung war, dass die Gefahr besteht, dass Autos, die von Schulpersonal gefahren werden, und Studenten, die die Straße hinunterlaufen, mit den an der roten Ampel wartenden Autos kollidieren.“ Die städtische Bildungsbehörde verwarnte den Schulleiter mündlich nach dem Vorfall.

Die Linie wurde inzwischen von der Stadtverwaltung entfernt, ist allerdings, je nach Lichteinfall, immer noch sichtbar und sorgt dafür, dass Autos vor der Einfahrt der Schule halten.

Quelle: Mainichi

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