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Maßnahmen kommen zu spät

Schwacher Yen bringt japanische Studierende im Ausland in Schwierigkeiten

Der schwache Yen sorgt dafür, dass japanische Studierende in Schwierigkeiten geraten, da die Abwertung dafür sorgt, dass sie weniger Geld im Ausland zur Verfügung haben.

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Am 13. Juni dieses Jahres war die japanische Währung auf 135 Yen gesunken, den niedrigsten Stand seit 23 Jahren.

Studierende kämpfen mit hohen Kosten

Da die Gebühren für das Studium gerade für Studierende, die die Kosten allein aufbringen müssen, steigen, sorgt der schwache Yen dafür, dass es immer schwieriger ist, sie zu bezahlen. Dazu kommt, dass einige Länder zwar ein sehr gutes Studium anbieten, aber die allgemeinen Kosten sehr hoch sind.

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Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus führte zu einem drastischen Rückgang der Zahl japanischer Studierenden im Ausland. Der schwächere Yen könnte nun die Bemühungen der Regierung behindern, die Zahl der Auslandsstudierenden auf das Niveau vor der Pandemie zu erhöhen.

Nach Angaben des Bildungsministeriums erreichte die Zahl der japanischen Studenten, die im Ausland studieren, im Finanzjahr 2018 mit 115.146 einen Rekordwert. Im Jahr 2020 sank sie jedoch aufgrund der Pandemie auf ein Rekordtief von 1.487.

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Das Ministerium erklärte, es plane, die Zahl bis 2027 wieder auf etwa 100.000 zu erhöhen.

Ein Gremium des Zentralrats für Bildung, einer Beratungsorganisation des Ministeriums, hielt am 22. Juni eine Sitzung ab. Dabei wurde sich besorgt darüber geäußert, dass die Risiken und Auswirkungen des schwächeren Yen für Studierende im Ausland immer größer werden.

Maßnahmen werden zu spät kommen

Ein Sprecher des Ministeriums sagte wenig später: „Wir wollen kreative Maßnahmen ergreifen, um die Zahl der japanischen Studenten, die im Ausland studieren, zu erhöhen.“

Allerdings wird es eine Zeit dauern, bis Maßnahmen greifen werden, für die jetzigen Studenten dürfte das zu spät sein, denn die Kosten sind bereits explodiert.

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