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37.000 Tiere müssen getötet werden

Schweinepest erneut in Japan ausgebrochen

Japan hatte 2019 sehr mit der Schweinepest zu kämpfen. Zuletzt schien sich die Lage wieder halbwegs normalisiert zu haben und es wurden seit Jahresbeginn keine weiteren Ausbrüche der Krankheit gemeldet. Nun gab es jedoch gleich mehrere Fälle in Tochigi, was viele sehr besorgt.

Die Präfektur nördlich von Tokyo bestätigte am Sonntag, dass auf gleich zwei Farmen in der Stadt Nasushiobara sich Schweine mit der Schweinepest infiziert haben. Es ist damit das erste Mal überhaupt, dass es in der Region zu einem Ausbruch der Seuche kommt.

Keulungen werden Wochen dauern

Als Reaktion auf die infizierten Tiere wurde das übliche Verfahren gestartet und die Präfektur ordnete Samstagabend die Keulung aller Schweine auf den betroffenen Farmen an. Damit müssen nun um die 37.000 Schweine sterben.

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Das ist laut Angaben der Regierung die höchste Zahl seit des es zum ersten Ausbruch 2018 in der Präfektur Gifu kam. Zu dem Zeitpunkt war es der erste Fall seit 26 Jahren und die Seuche breitete sich rasend schnell auf andere Präfekturen aus. Die Lage ließ sich erst kontrollieren, nachdem die Regierung Impfungen erlaubt hatte.

Da die aktuelle Zahl der zu tötenden Tiere enorm ist, wurde auch Personal von den Selbstverteidigungskräften angefordert. Insgesamt sollen zurzeit 600 Personen in drei Schichten rund um die Uhr die Tötungen durchführen. Es ist dabei geplant, dass sie 2.000 Schweine pro Tag töten und beseitigen. Damit wird der Vorgang trotzdem etwa einen Monat dauern.

Herkunft der Schweinepest soll geklärt werden

Während daran gearbeitet wird, eine weitere Ausbreitung der Schweinepest zu verhindern, sind die Behörden ratlos. Zurzeit kann keiner sagen, wie sich die Schweine infizieren konnten. Ebenfalls ist nicht bestätigt, ob sie geimpft waren.

Die Regierung schickt deswegen ein Team an Epidemiologen zu den Farmen, die den Ausbruch der Seuche genau untersuchen sollen. Die Präfektur selbst soll nun weitere Maßnahmen ergreifen und sich auf die aktuellen Fälle konzentrieren, damit sich nicht noch weitere Farmen infizieren.

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