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HomeNachrichten aus JapanSchwere Regenfälle in Japan kosten einem Menschen das Leben

JMA warnt vor weiteren Starkregen

Schwere Regenfälle in Japan kosten einem Menschen das Leben

Schwere Regenfälle haben am Freitag im Westen und Südwesten Japans ein Menschenleben gekostet und zwei weitere Personen werden noch vermisst.

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Die japanische Wetterbehörde hat für weite Teile Japans Warnmeldungen herausgegeben.

Regenfälle lösen Schlammlawine in Unzen aus

In der Region Kyushu starb eine Frau, nachdem die Regenfälle eine Schlammlawine ausgelöst hatten, die zwei Häuser in Unzen (Nagasaki) mitriss. Ein Bewohner des Hauses konnte mit schweren Verletzungen gerettet werden.

In Unzen fiel innerhalb von 48 Stunden bis 10:20 Uhr am 13. August eine Rekordmenge von 737,5 Millimetern Regen. Für die Präfektur Hiroshima gab die Wetterbehörde eine Starkregenwarnung heraus, in der es hieß, dass in dem Gebiet noch nie dagewesene Niederschläge erwartet würden.

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Die Warnung wurde mittlerweile auf eine Starkregenwarnung herabgestuft. In der Stadt Hiroshima sorgte der Regen für eine Evakuierungsanordnung.

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Auch in Amakusa, in der Präfektur Kumamoto, und Hodatsushimizu, in der Präfektur Ishikawa, wurden Rekordregenmengen gemessen.

Weiterhin mit starkem Regen zu rechnen

Auch die Burg Hara, die als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt ist, wurde von dem Regen stark beschädigt. Laut der Schulbehörde entstand dort ein Erdloch mit einer Tiefe von fünf Metern.

Laut der Wetterbehörde muss in der nächsten Woche ebenfalls mit schweren Regenfällen gerechnet werden und auch heute muss mit 250 mm Niederschlag pro Minute in Süd-Kyushu, Shikoku, Kinki, Tokai und Kanto-Koshin gerechnet werden. 200 mm in den Regionen Chugoku und Hokuriku und 120 mm in der Region Tohoku.

Auch für den 15. August werden ähnlich starke Regenfällen erwartet.

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