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Sea Shepherd stellt Aktionen gegen Japans Walfänger ein

Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd wird in der nächsten Saison ihren Kampf gegen japanische Walfänger vor der Antarktis nicht mehr fortführen.

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Der Grund ist, dass die Organisation nicht mehr mit der Ausrüstung der Walfänger mithalten kann. „Japan setzt mittlerweile auf militärische Überwachung, die per Satellit alle Bewegungen der Sea Shepherd-Schiffe in Echtzeit überwacht. Da sie wissen, wo unsere Schiffe sind, können uns die Japaner leicht aus dem Weg gehen″, so Paul Watson in einem Gespräch mit RN Breakfast.

Neben der modernen Technologie sind die Schiffe auch mit dem Problem konfrontiert, dass Japan Anti-Terror-Gesetze erlassen hat, die sich gegen die Umweltschützer richten. Daraufhin haben einige Regierungen ihre Spendenzahlungen an Sea Shepherd reduziert oder eingestellt. Die Organisation kann sich diese Aktionen finanziell nicht in dem Umfang leisten, wie es nötig wäre.

Sea Shepherd kämpft seit 2005 gegen den japanischen Walfang und konnte so tausende Tiere retten. Außerdem sorgte die Organisation dafür, dass das Thema immer mehr internationale Aufmerksamkeit bekam. Die Gegner des japanischen Walfang sind seitdem deutlich mehr geworden und mittlerweile auch in der Regierung vertreten.

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Auch der internationale Gerichtshof in Den Haag urteilte in einem Verfahren, das Sea Shepherd angestrebt hatte, dass Japans Walfang illegal sei und zwang das Land die Walfangquote deutlich zu senken. Japan umging das Urteil zwar mit der Ausweitung der Fanggebiete, allerdings stieß dies international auf deutlich mehr und lautere Kritik.

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