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Neuer Investor gefunden

Seekabel-Projekt zwischen Europa und Japan macht Fortschritte

Das Projekt, das erste Seekabel zwischen Japan und Europa zu verlegen, macht Fortschritte. Das Konsortium „Far North Fiber“ teilte mit, dass man den ersten Investor für das 1,1 Milliarden Euro teure Projekt gefunden hat.

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Das Kabel ist laut Angaben des Konsortiums das erste, das auf dem arktischen Meeresboden verlegt werden soll. Es wird als Teil der globalen Internetinfrastruktur Japan und Europa über Nordamerika verbinden. Das Kabel wird eine Länge von 16.500 Kilometer haben.

Seekabel zunächst in Zusammenarbeit mit Megafone geplant

Der ursprüngliche Plan für das Seekabel, das die Zusammenarbeit mit dem russischen Mobilfunkbetreiber Megafon“ vorsah, wurde im vergangenen Jahr fallen gelassen.

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Grund dafür war die zunehmende Zurückhaltung Russlands, die Verlegung des Kabels in seinem Hoheitsgebiet zu genehmigen, so das finnische Unternehmen Cinia, das das Konsortium leitet.

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„Far North Fiber“ ist ein Joint Venture zwischen Cinia, dem US-amerikanischen Unternehmen Far North Digital und dem japanischen Unternehmen Arteria Networks.

Kabel soll Verzögerungen um 30 Prozent verringern

Das Seekabel, das von den nordischen Ländern über Grönland, Kanada und Alaska nach Japan verlaufen wird, wird die Verzögerungen bei der Datenübertragung zwischen Frankfurt und Tokyo um rund 30 Prozent verringern, so das Konsortium.

Dem Projekt hat sich nun NORDUnet angeschlossen, ein von den nationalen Forschungs- und Bildungsnetzen (NREN) der fünf nordischen Ländern Dänemark (DeiC), Finnland (Funet), Island (RHnet), Norwegen (Uninett) und Schweden (SUNET) gemeinsam betriebenes Netz.

Bestehende Netzwerkkabel zwischen Europa und Asien verlaufen hauptsächlich durch den Suezkanal, der aufgrund von Schäden durch den starken Schiffsverkehr anfällig ist.

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