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Seekuh Serena bricht Weltrekord für künstliche Aufzucht in japanischem Aquarium

Am 15. September hat die weibliche Seekuh Serena den Weltrekord für die künstliche Aufzucht im Toba Aquarium in der Präfektur Mie gebrochen, nachdem sie nun 31 Jahre und fünf Monate in dem Aquarium verbracht hatte.

Am 15. September war das Tier seit 11.476 Tage in ihrem neuen Zuhause, nachdem Serena am 10. Oktober 1986 vor der Küste von Palawan Island auf den Philippinen gefangen worden war. Das Tier wurde zuvor von seinen Eltern getrennt. Am 15. April 1987 kam es dann in das Toba Aquarium. Dass der gefährdete Meeressäuger nun schon so lange ein Teil des Aquariums ist, erfreute die Mitarbeiter sehr, weshalb sie dieses Ereignis auch feierten.

Unter den Teilnehmern der Feierlichkeiten war auch der 58-jährige stellvertretende Direktor des Aquariums, der sich bei der Ankunft von Serena in der Einrichtung um sie kümmerte. Er sagte, dass er sich auch weiterhin um die Seekuh kümmern möchte, während sie in ein neues Reich eintritt und den Rekord der künstlichen Erziehung in Frage stellt. Die Aufzucht von Seekühen in Gefangenschaft ist sehr selten. Aktuell gibt es nur zwei Aquarien, in denen dies der Fall ist.

Neben dem Toba-Aquarium gibt es auch eines in Australien, das die gefährdeten Tiere aufzieht. Als Serena am 15. April 1987 in das Toba Aquarium einzog, war sie nur 147,5 Zentimeter lang und wog 67 Kilogramm. Heutzutage, im Alter von vermutlich 32 Jahren, hat Serena eine Größe von 260 Zentimetern und stattlichen 379 Kilogramm erreicht. Laut dem Aquarium hat sie einen gesunden Appetit und verbraucht etwa 30 Kilogramm Futter am Tag.

Vor Serena hatte die männliche Seekuh Junichi, der ebenfalls im Toba Aquarium gehalten wurde, den Rekord für die längste künstliche Aufzucht gehalten. Doch nach dem Tod des Tieres, am 10. Februar 2011, konnte nun Serena diesen Rekord überholen.

Quelle: Asahi Shimbun

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