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Einkaufen für ältere Menschen soll leichter werden

Selbstfahrender Einkaufswagen führt Käufer in Japan zu den Artikeln im Supermarkt

Die Pandemie beflügelt die Automatisierung, mittlerweile wurden einige Roboter vorgestellt oder werden aktuell getestet. Nun wurde ein selbstfahrender Einkaufswagen vorgestellt, der den Kunden durch das Geschäft führt.

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Gedacht ist der Einkaufswagen für ältere Menschen, die sich so besser in einem Supermarkt zurechtfinden sollen und so auch besser die soziale Distanzierung einhalten können.

Einkaufswagen bringt Kunden zu der Ware und bietet Videotelefonie

Der autonome Einkaufswagen ist zusätzlich mit einer 360 Grad Kamera und einem Videotelefon ausgestattet und wurde von Forscher der Graduiertenschule für Wissenschaft und Technik der Universität Saitama entwickelt.

Er soll vor den Olympischen Spielen in Tokyo für den täglichen Gebrauch einsatzbereit sein. Zudem ist geplant, dass der Einkaufswagen nicht nur in Japan eingesetzt werden soll.

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Professor Yoshinori Kobayashi, der mobile Robotertechnologien studiert hat, leitet das Projekt.

„Einkaufen ist eine seltene Gelegenheit für ältere Menschen, an der Gesellschaft teilzuhaben“, so Kobayashi. „Der autonome Einkaufswagen kann ältere Menschen im Auftrag des Pflegepersonals durch das Geschäft führen und die Artikel tragen. Er sollte ihnen auch dabei helfen, selbstständig zu sein und die Belastung der Betreuer zu verringern“.

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Erster Test erfolgreich

Bei einer Demonstration in der Kita-Urawa-Filiale der Supermarktkette Aeon Co. in Saitama im März erfüllte der Wagen die Erwartungen weitgehend.

Um Kollisionen mit anderen Kunden und Hindernissen zu vermeiden, ist der Wagen so programmiert, dass er kurz anhält, wenn er sich etwas nähert und danach die Benutzer wieder zu ihrem Ziel führt.

Der Einkaufswagen zeigt auch an, ob sich der Kunde in der Nähe von Verkaufsartikeln befinden und auf seiner Anzeigetafel erscheinen Werbemitteilungen.

Anhand einer installierten Karte des Geschäfts und Wareninformationen erkennt der Einkaufswagen seinen aktuellen Standort.

Die Herstellung der Wagen kostet etwa 500.000 Yen (4.007,50 Euro) pro Stück. Sie können auch an verschiedene Sprachen angepasst werden, sodass sie auch von nicht-japanischen Käufern benutzt werden können.

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