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Sämtliche Behörden sind weiterhin ratlos

Sendai kann das Geheimnis um mysteriöses Flugobjekt nicht lösen

Vor einigen Tagen sorgte ein unbekanntes Flugobjekt am Himmel von Sendai für viel Aufsehen. Zahlreiche Personen sahen die weiße Kugel und benachrichtigten die Behörden. Die wussten allerdings auch nicht, was da am Himmel war und selbst das Militär hatte keine Ahnung. Nun wurde bekannt geben, dass die Untersuchungen zu dem Vorfall erfolglos waren.

Am Freitag gab die Präfektur Miyagi bekannt, dass sie das Rätsel um die Kugel nicht lösen konnten. Weder konnten sie den Besitzer noch den Zweck des Flugobjekts bestimmen, das am 17. Juni am kaum bewölkten Himmel gesehen wurde. Allerdings konnte die Krisenreaktionsabteilung von Miyagi einige Details bestätigen.

Behörden und Militär bleiben ratlos

Wie bereits vermutet hing an der weißen Kugel eine Art Kreuz. Zusätzlich soll das Objekt noch zwei Propeller gehabt haben, was eine neue Information ist. Bei der letzten Sichtung hatte das Flugobjekt eine Höhe von mehr als 3.000 Metern. Aus diesem Grund war es den Behörden nicht möglich es mithilfe eines Hubschraubers genauer zu untersuchen.

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Auch die anderen Ansprechpartner konnten keine Details zu der Kugel herausfinden. Laut Beamten konnten die Präfekturpolizei, die Bodenselbstverteidigungstruppe, das Sendai-Büro der Wetterbehörde in Miyagi und der Sendai Flughafen keine neuen Hinweise liefern. Sie wissen also auch nicht, was da vor einigen Tagen am Himmel war.

Vorfall sei ein ernsthaftes Problem

Es ist demnach nicht klar, was mit dem Objekt passiert ist. Erstmals wurde es am 17. Juni um 8:20 Uhr gesichtet. Danach flog es weiter über die Städte Zao und Murata bis nach Natori. Um etwa 17 Uhr wurde die Beobachtung aufgeben, da sich die Kugel von der Präfektur wegbewegte. Zu einem Absturz kam es wohl nicht.

Obwohl das Flugobjekt keine Probleme machte und auch keine Gefahr für den Flugverkehr darstellte, sehen Behörden in ihm ein ernsthaftes Problem. Bei einer Pressekonferenz vom 29. Juni gab der Gouverneur von Miyagi, Yoshihiro Murai, an, dass es eine gruslige Situation war.

Da niemand sagen kann, was da am Himmel war und von wem es stammt ist es ein Problem, welches sie in Bezug auf das Krisenmanagement nicht übersehen dürfen. Sollte es deswegen in der Zukunft zu einem ähnlichen Vorfall kommen, will Muari die Zentralregierung um Hilfe bitten.

MS

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