Sexuelle Belästigung – Bürgermeister von Minakami droht Positionsverlust

Aufgrund eines Misstrauensantrags gegen ihn entließ der Bürgermeister von Minakami die Mitglieder der Gemeindeversammlung. Doch nach der Wiederwahl der Mitglieder droht ihm nun selbst der Verlust seines Arbeitsplatzes. Der Grund ist eine Anklage wegen sexueller Belästigung.

Yoshinari Maeda wird beschuldigt, am 18. April eine Frau bei einer Party sexuell belästigt zu haben. Angeblich umarmte und küsste er sie. Im Mai erstattete die Frau dann eine Anzeige bei der Polizei der Präfektur Gunma. Die Feier fand für eine Organisation der Stadt Minakami statt.

Im Juli reichten 13 Gemeindemitglieder einen Misstrauensantrag gegen Maeda ein. Daraufhin entließ der Bürgermeister sie von ihrem Posten. Am 9. September fand jedoch eine vorgezogene Wiederwahl statt. 11 der 13 Mitglieder wurden wieder in den Gemeinderat gewählt, der aus 18 Mitgliedern besteht. Die Wahlbeteiligung fiel diesmal mit 70,27 Prozent höher aus als bei den vorherigen Wahlen mit 66,7 Prozent.

Wird nun gegen den Bürgermeister eine erneute Klage eingereicht, besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass alle Mitglieder des Gemeinderats einem Misstrauensantrag gegen ihn zustimmen werden. Maeda hatte nach dem ersten Misstrauensantrag entschieden, die Gemeindeversammlung aufzulösen anstatt zurückzutreten. Er beteuert zudem, weder etwas Kriminelles noch sexuell Belästigendes getan zu haben. Bereits in der Vergangenheit gab es einige Vergehen sexueller Art in Regierungs- wie Behördenkreisen.

Quelle: Mainichi Shimbun

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