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Shikoku Electric Power legt gegen einstweilige Verfügung gegen Kernkraftwerk keinen Widerspruch ein

Kraftwerk kämpfte in den letzten Wochen mit mehreren Problemen

Vor einigen Tagen genehmigte das Hiroshima Bezirksgericht die einstweilige Verfügung gegen das Ikata Kernkraftwerk, das die Inbetriebnahme von Reaktor drei verbietet. Bis jetzt ließ die Reaktion von Betreiber Shikoku Electric Power Co. auf sich warten. Am Montag gab der Betreiber nun bekannt, dass sie keinen Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen wollen.

Der Firmenpräsident Keisuke Nagai gab dazu an, dass es nicht die richtige Zeit sei, um gegen die Verfügung vorzugehen. Gegenüber dem Gouverneur von Ehime, Tokihiro Nakamura entschuldigte er sich für all die Probleme, die das Kernkraftwerk in der letzten Zeit verursachte. Zuletzt kam es am Samstag zu einem Vorfall, das Werk verlor kurzzeitig fast den kompletten Strom.

Wartungsarbeiten werden wegen Problemen gestoppt

Obwohl Nagai Nakamura bestätigte, dass sie sich nicht gegen das Urteil stellen, heißt das nicht, dass sie mit einigen Punkten nicht zufrieden sind. Laut der richterlichen Entscheidung soll der Betrieb des Reaktors komplett eingestellt werden. Die Sicherheitsmaßnahmen des Betreibers und der Nuklearregulierungsbehörde für einen möglichen Ausbruch von Mount Aso sollen nicht ausreichend sein. Was genau noch die Probleme des Betreibers mit dem Urteil sind, gaben sie nicht an.

Mehr zum Thema:  Stilllegung von Kernkraftwerk Fukushima 2 wird vermutlich mehr als 44 Jahre dauern

Viel Arbeit mit der Abschaltung sollte das Unternehmen vorerst nicht haben, da der Reaktor bereits wegen der jährlichen Wartung außer Betrieb ist. Er ging erst 2018 wieder an das Netz, nachdem es nach der nuklearen Katastrophe in Fukushima verschärfte Sicherheitsregelungen gab.

Die zahlreichen Probleme ließen jedoch an der Sicherheit der Anlage zweifeln. Am 12. Januar sorgte ein Vorfall für Wirbel. Bei Wartungsarbeiten wurden aus Reaktor drei einer der Steuerstäbe versehentlich entfernt. Am 20. Januar kam die Meldung, es gab Alarm, dass es einen Rückgang an nuklearem Brennstoff in dem Becken für abgebrannte Brennelemente gibt. Shikoku Electric gab am Samstag bekannt, dass sie aufgrund der zahlreichen Vorfälle die Wartungsarbeiten vorerst aussetzen.

Kyodo

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