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Shinkansen muss Notfallstopp wegen Rauchentwicklung einlegen

Wer schnell durch Japan reisen will, sollte am besten zu den Schnellzügen, Shinkansen genannt, greifen. Doch obwohl die Züge als äußerst sicher gelten, kam es am Freitag zu einem Vorfall. Aufgrund der Rauchentwicklungen musste der Shinkansen der East Japan Railway Co. (JR East) einen Notfallstopp ausführen.

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Zu dem Vorfall kam es im Hayabusa-Zug Nr. 65 auf der Strecke zwischen Tokyo und Morioka. Laut dem Zugbetreiber hielt der Zugführer den Shinkansen 17:50 Uhr an. Zuvor ging ein Notfallalarm für Rauch los. Zu dem Zeitpunkt befand sich der Zug zwischen den Bahnhöfen Ueno und Omiya auf der Tohoku Line.

Als das Personal den Alarm überprüfte, bemerkten sie Rauch am Waggon Nummer sechs. Mit einem Feuerlöscher beseitigten die Mitarbeiter den Rauch und nahmen 10 Minuten später wieder die Fahrt auf. Verletzte gab es während des Vorfalls nicht. In Omiya in Saitama zog JR East den Zug aus Sicherheitsgründen komplett aus dem Verkehr. Die Passagiere stiegen in einen Ersatzzug um, der sie ebenfalls ans Ziel brachte.

Nach ersten Einschätzungen ist eine der mobilen Batterien am Waggon für den Vorfall verantwortlich. Genauer kann JR East es noch nicht sagen. Eine Untersuchung soll klären, was die genauen Ursachen der Rauchentwicklung waren und ob es möglicherweise ein Problem bei mehreren Zügen ist.

Quelle: Mainichi Shimbun, NHK

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