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Sinnliches Kunstwerk im Kokujoji-Tempel zieht Ärger von Behörden auf sich

Schulbehörde läuft Sturm gegen Bilder mit nackten Figuren

Um Touristen anzulocken und dringend benötigtes Geld in die Kassen zu spülen, hatte der Kokujoji-Tempel in Tsubame, in der Präfektur Niigata, ein Wandbild mit nackten Figuren im „Manga-Stil“ aufgestellt.

Zwar zieht das Bild tatsächlich Touristen an, allerdings sorge es auch für einige Probleme.

Attraktion verstößt gegen den Status des Kokujoji-Tempels als ausgewiesenes Kulturgut

Laut den Behörden der Stadt Tsubame verstößt die neue Attraktion im Kokujoji-Tempel gegen die Regeln des Status als ausgewiesenes Kulturgut.

Die Schulbehörde der Stadt beschloss am 30. Juli, den Tempel aufzufordern das Gemälde zu entfernen. Sie habe nicht die erforderliche Genehmigung für die Änderung des Standorts beantragt. Die Kammer führte auch mögliche strukturelle Schäden an.

„Wir können die Bemühungen des Tempels würdigen, das Interesse junger Menschen zu wecken, aber es ist nicht hinnehmbar, das ausgewiesene Kulturgut der Stadt zu beschädigen“, sagte ein Vorstandsbeamter.

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Ein Hinweis an die Grund- und Mittelschulen in Tsubame zeigte jedoch, dass die Schulbehörde auch Probleme mit dem Inhalt des Kunstwerks hatte.

Ende Juni reichte der Tempel den erforderlichen Antrag ein, zusammen mit einem Brief, in dem er seine Bereitschaft zum Ausdruck brachte, die Ausweisung des Kulturguts zu verlieren, wenn die Stadt die Änderungen ablehnt.

Gemälde zeigen unbekleidete Männer

Die Gemälde mit dem Titel „Ikemen Kanno Emaki“ (Rolle der schönen und sinnlichen Männer) sind auf etwa einem Dutzend Tafeln in der Haupthalle des Tempels zu sehen.

Alle mystischen und historischen Personen auf den Bildern genießen ein Bad im Freien und sind dabei unbekleidet.

Mehrere unkonventionelle Ideen sollten das Interesse junger Menschen am Kokujoji-Tempel wecken

Kokujoji wurde 709 gegründet und gilt als ältester Tempel in der Echigo-Region, der heutigen Präfektur Niigata.

Die Idee der Gemälde im Manga-Stil stammte von Kotetsu Yamada, dem 52-jährigen Hauptpriester des Tempels.

Um jüngere Generationen und weibliche Besucher in den Tempel zu locken, wandte sich Yamada an die in Tokyo lebende Künstlerin Ryoko Kimura, die für ihre erotischen Gemälde mit hübschen, animeähnlichen männlichen Figuren bekannt ist.

„Wir stellen fest, dass die Besucherzahlen gestiegen sind“, sagte ein Mitarbeiter des Tempels. „Wir haben positive Rückmeldungen erhalten, insbesondere von jungen Frauen.“

Der Hohepriester hatte bereits mehrere unkonventionelle Ideen um Spenden zu sammeln und so die sinkende Anzahl von Gemeindemitgliedern auszugleichen.

Darunter einen Gedenkgottesdienst für soziale Medien um das Interesse junger Menschen an der Region zu wecken.

Quelle: MA

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