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Weiterer Regen erwartet

Sintflutartige Regenfälle treffen den Norden Japans

Sintflutartige Regenfälle verwüsteten am Morgen des 28. Juli Teile der Region Tohoku im Norden Japans und die Region Hokuriku in Zentraljapan, was zu Evakuierungen führte.

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Die Japan Meteorological Agency  (JMA) warnte, dass bis zum Morgen des 29. Juli in der Region Tohoku und in der Kantoregion weiterhin starke Regenfälle erwartet werden und warnt vor Erdrutschen und Überschwemmungen.

JMA warnte vor Überschwemmungen durch den sintflutartigen Regen

Die Stadt Yurihonjo in der Präfektur Akita wurde am Morgen des 28. Juli von extrem starken Regenfällen heimgesucht, wobei innerhalb einer Stunde bis 5.30 Uhr morgens rund 100 Millimeter Regen fielen, weshalb die JMA vor Überschwemmungen warnte.

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Nach Angaben der East Japan Railway Co. wurde der Betrieb des Shinkansen zwischen den Bahnhöfen Morioka und Akita wegen des starken Regens am 28. Juli eingestellt. Der Betrieb des Yamagata Shinkansen zwischen den Bahnhöfen Yamagata und Shinjo wurde ebenfalls eingestellt.

Evakuierungen wegen ansteigender Flüsse

Am 28. Juli um 11 Uhr morgens hatte die Stadt Daisen in der Präfektur Akita aufgrund des hohen Pegelstandes der Flüsse Maruko und Tsuchikai die Evakuierung von 52 Haushalten in den Stadtbezirken Horiminai und Kariwano angeordnet.

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Die Nachbarstadt Yurihonjo erließ einen Evakuierungsbefehl für neun Haushalte im Kitanomata-Bezirk der Stadt.

Die JMA sagte Regenfälle von bis zu 200 Millimeter in den Regionen Tohoku und Hokuriku über den 24-Stunden-Zeitraum bis 6 Uhr morgens voraus.

Im gleichen Zeitraum wurden für die Tokai-Region in Zentraljapan bis zu 150 Millimeter und für die Kanto-Koshin-Region in Ost- und Zentraljapan bis zu 100 Millimeter Regen vorhergesagt.

Nach Angaben der JMA hat die saisonale Regenfront, die sich von Ost- nach West-Japan erstreckt, das Japanische Meer von der Tsushima-Straße aus überquert und hängt über der Region Tohoku.

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Ein Tiefdrucksystem bewegt sich in Ost-Nordost-Richtung über das Japanische Meer. Die Agentur sagte, dass warme, feuchte Luft in die Regenfront ströme und dass das Tiefdruckgebiet voraussichtlich weiterhin zu instabilem Wetter über einem weiten Gebiet führen wird.

Hinweis:

Informationen über die aktuelle Wetterlage gibt es für Ausländer auf der Webseite der Japan Meteorological Agency in verschiedenen Sprachen. Das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus stellt Echtzeitinformationen zu Niederschlägen und Hochwasser in Englisch zur Verfügung.

Auf der Webseite der Japan Tourism Agency gibt es Sicherheitstipps in verschiedenen Sprachen.

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