Sony Corp. plant bis 2040 weltweiten Umstieg auf erneuerbare Energien

Das bekannte japanische Technikunternehmen Sony Corp. hat angekündigt, dass es in 21 Jahren alle weltweiten Betriebe mit erneuerbaren Energien betreiben will.

Der Technikriese kündigte diesen Schritt an, da er an einer weltweiten Geschäftsinitiative teilnimmt, die einen Wechsel zu sauberem Strom vorsieht. Auch andere globale bekannte Unternehmen, wie beispielsweise Apple Inc. und Google Inc., gehören zu diesem Projekt. Das Unternehmen will auf Solar- und Windenergie setzen, allerdings ist der Verbrauch derzeit noch zu hoch.

Aus diesem Grund strebt das Unternehmen eine schrittweise Steigerung der Nutzung von Ökostrom an. Noch im vergangenen Geschäftsjahr nutzte der Technikriese nur etwa 5 Prozent Ökostrom, bis 2030 sollen es bereits 30 Prozent sein. Als eine der Maßnahmen zur Ökostromnutzung wird Sony Solarmodule in Produktionsstätten in Japan und Thailand installieren, doch das Unternehmen hat bisher nicht bekannt gegeben, welche Kosten dabei entstehen werden.

Ein schrittweiser Wandel

Der CEO von Sony, Shiro Kambe, sagte auf einer Konferenz am Montag in Tokyo, dass die Umstellung auf Ökostrom vorübergehend die Kosten erhöhen wird. Jedoch steigt so der Mehrwert des Geschäfts. Der Elektronikriese setzt bereits in seinen Betrieben in Europa zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien. Doch der Stromverbrauch des Unternehmens ist durch seine sieben Halbleiterwerke in Japan viel höher.

Da die Kosten für erneuerbare Energien in Japan höher sind, ist der Anteil der sauberen Energie dort deutlich geringer. Doch im Zuge des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 werden immer häufiger Forderungen nach einer Kohlenstoffdioxidreduzierung laut. Daher weiten nun auch japanische Unternehmen ihre Bemühungen auf diesem Gebiet aus.

Aus diesem Grund schloss sich Sony der RE100 an, einer globalen Führungsinitiative für 100 Prozent erneuerbaren Strom unter der Leitung von The Climate Group. Der RE100 gehören 140 Unternehmen an, darunter 11 japanische. Sonys CEO sagte, dass sie gemeinsam mit ihren RE100-Partnern an der Senkung der Kosten für die Erzeugung erneuerbarer Energien arbeiten möchten.

Quelle: Japan Times

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