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Eine Weichenstörung verhinderte, dass die Bahn weiterfahren konnte

900 Passagiere in Tokyo über die Gleise aus Zug evakuiert

Ein Zug auf der Tobu-Tojo-Linie in Tokyo kam am Morgen des 13. Oktobers auf dem Bahnhof Ikebukuro zum Stehen, weil es zu einer Fehlfunktion an den Weichen kam.

Linie verbindet Tokyo und Saitama

Da der Zug nicht weiterfahren konnte, mussten etwa 900 Passagiere direkt über die Gleise aus der Bahn evakuiert werden. Die Störung zwang den Zug etwa 250 Meter vor dem Bahnhof Ikebukuro zum Anhalten. Verletzte wurde nach diesem Vorfall nicht gemeldet.

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Die Tojo-Hauptlinie ist insgesamt 75 Kilometer lang und verbindet den Bahnhof Ikebukuro in Tokyo mit Yorii (Präfektur Saitama). Über die Linie verkehren sowohl Züge des Nahverkehrs als auch Schnellzüge, die sie als Zubringer zu größeren Schienennetzen nutzen.

Linie war den ganzen Vormittag über blockiert

Nach Angaben des Betreibers der Tobu Railway ereignete sich der Zwischenfall kurz nach neun Uhr am Morgen. Es führt dafür, dass der Zugverkehr zwischen dem Bahnhof Wakoshi in der Stadt Wako (Präfektur Saitama) und dem Bahnhof Ikebukuro (Tokyo) bis nach Mittag unterbrochen werden musste.

Dies führte dazu, dass auf der Linie insgesamt 90 Zugfahrten gestrichen werden mussten, wovon etwa 48.000 Passagiere betroffen waren. Aufgrund der Corona-Pandemie entschieden sich in der letzten Zeit immer mehr Angestellte aus den Großstädten dazu, aufs Fahrrad umzusteigen, um nicht die dauervollen Busse und Bahnen nutzen zu müssen.

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