Anzeige
HomeNachrichten aus JapanSoziales & LebenAkita wird zur besten Region für Senioren gewählt

Ein Umzug aufs Land kann viele Vorteile mit sich bringen

Akita wird zur besten Region für Senioren gewählt

Jedes Jahr ermittelt eine Umfrage des Takarajimasha Inc. Verlags die komfortabelsten ländlichen Gebiete Japans. Im diesjährigen Ranking schaffte es die „Schneelandstadt“ Akita in der Kategorie Seniorenfreundlichkeit auf Platz eins.

Anzeige

Die Ergebnisse der Umfrage erschienen in der Februarausgabe des Monatsmagazins Inaka Gurashi no Hon (Landlebensbuch). Befragt wurden Städte, Gemeinden und Dörfer im ganzen Land.

Den Wert ländlicher Regionen hervorheben

Nicht nur in den großen Städten lässt es sich gut leben. Japans ländliche Regionen haben ihre ganz eigenen Vorzüge, die sie als Wohnraum sehr komfortabel machen.

LESEN SIE AUCH:  Umfrage kürt erstmals Kusatsu zum beliebtesten Onsen-Resort Japans

Viele Gemeinden wollen zeigen, dass es sich lohnt, aufs Land zu ziehen.

Mithilfe seiner alljährlichen Umfrage versucht der Verlag, zu ermitteln, welche Gemeinden sich ganz besonders um Neuankömmlinge bemühen. Ganze 276 Themen werden innerhalb des Fragebogens abgehandelt. Darunter die Verfügbarkeit medizinischer Dienste, das Umfeld der Kindererziehung sowie die natürliche Umgebung.

Anzeige

„Dies bietet den Menschen im ganzen Land eine gute Gelegenheit, zu erfahren, wie schön es ist, hier zu leben“, sagte ein Beamter der Stadt Akita. „Das wollen wir nutzen, um mehr Menschen dazu zu bringen, sich hier niederzulassen.“

751 Gemeinden reichten eine Antwort ein, allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Umfrage nicht die Meinung derjenigen widerspiegelt, die tatsächlich in die jeweiligen Gebiete umgezogen sind.

Was Akita so lebenswert macht

Akita lockt mit seinem breitgefächerten Kulturangebot und einer vielfältigen Landschaft, die neben einem Zugang zum Meer auch Berge und Flüsse zu bieten hat.

Des Weiteren werden aus dieser Region verhältnismäßig wenige Katastrophen und Verbrechen gemeldet, was sie für alle Altersgruppen noch attraktiver erscheinen lässt.

Anzeige

Was den öffentlichen Nahverkehr anbelangt, so ist man hier ebenfalls gut aufgestellt. Für Personen ab 65 Jahren kostet eine Fahrt mit dem Bus 100 Yen (etwa 78 Cent). Diese und andere öffentliche Lebensunterstützungsdienste brachten Akita eine hohe Bewertung in der Kategorie Seniorenfreundlichkeit ein.

Einen weiteren positiven Faktor stellt hier die ausgewogene Verteilung von medizinischen Zentren und Geschäften dar. Alle wichtigen Einrichtungen sind leicht zu erreichen. Ein weiterer großer Vorteil für ältere Menschen und Personen im Allgemeinen, die aus unterschiedlichen Gründen in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind.

Nicht nur für ältere Menschen attraktiv

Unter den 36 Gemeinden mit einer Bevölkerung von 200.000, die an der Umfrage teilgenommen hatten, belegte Akita im Hinblick auf junge und alleinstehende Menschen den zweiten und bei Eltern mit kleinen Kindern den dritten Platz. Die Stadt hat also insgesamt sehr gut abgeschnitten.

Bei 107 der befragten Kommunen in der nordöstlichen Region Tohoku führte Akita die Rangliste in allen drei Kategorien von älteren und jungen Menschen bis hin zu Haushalten mit kleinen Kindern an.

„Die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um das Leben in der Stadt zu erleichtern, nicht nur für Senioren, sondern auch für Jugendliche und Menschen mit kleinen Kindern, wurden geschätzt“, sagte ein Akita-Beamter der Stadtverwaltung, der sich für die Eindämmung des Bevölkerungsrückgangs einsetzt.

Anzeige
Anzeige