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Pandemie und Homeoffice ließen die Zahlen sinken

Deutlich weniger Menschen sind 2020 nach Tokyo gezogen

Japans Hauptstadt Tokyo zählt jedes Jahr eigentlich viele neue Einwohner, genauso wie die drei angrenzenden Präfekturen, da es viele Menschen dorthin zieht, hauptsächlich da die Arbeitsmarktchancen besser sind als in anderen Regionen des Landes.

Durch die Pandemie hat sich der Zuzug 2020 allerdings deutlich verlangsamt, wie aktuelle Daten der japanischen Regierung zeigen.

Im Vergleich mit 2019 kamen wenig Menschen nach Tokyo

Zwar ist die Zahl der Menschen, die nach Tokyo, Chiba, Kangawa und Saitama gezogen sind mit 99.243 immer noch sehr hoch ist, ist sie im Vergleich mit 2019, in denen 148.783 Personen gezählt wurden, gesunken.

Mehr zum Thema:  Immer mehr Menschen in Japan ziehen aufs Land

Nach den Statistiken des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation überstieg der Zuzug von Menschen nach Tokyo den der Menschen, die im März wegzogen, um 40.199. Danach sind allerdings deutlich mehr Menschen weggezogen und im April sankt der Zuzug, als der erste Ausnahmezustand verhängt wurde. Allerdings entschieden sich auch viele Menschen durch die Möglichkeit des Homeoffice dazu, Japans Hauptstadt zu verlassen.

Viele Menschen ziehen im März in Japan für Jobs und Schulen um, da das Steuer- und Studienjahr des Landes im April beginnt.

In den sechs Monaten bis Dezember übertraf der Wegzug jeden Monat den Zuzug in Tokyo und der jährliche Migrationsgewinn in der Hauptstadt sank auf 31.125, was einem Rückgang von 51.857 im Vergleich zum Vorjahr entspricht, so die Daten.

Nur vier Präfekturen zählten mehr Zu-, als Wegzug

Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, Zu- und Wegzug im Großraum Tokyo bis zum Geschäftsjahr 2024 auszugleichen, da der Zuzug in den letzten 25 Jahren den Wegzug deutlich übertraf.

Aufgeschlüsselt nach Präfekturen übertraf der Zuzug die Abwanderung in Shiga, Osaka, Fukuoka und Okinawa, zusätzlich zu den vier Präfekturen in der Hauptstadtregion, in den 39 anderen Präfekturen zeigen die Daten, dass es genau andersherum war.

Das Ministerium hat die Daten der ausländischen Einwohner seit 2014 in die Statistik der interkommunalen Migration aufgenommen, die jedes Jahr um den Januar herum veröffentlicht wird.

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