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Home News Soziales & Leben Die meisten Todesfälle bei Kindern wären in Yamanashi vermeidbar gewesen

Präfektur will nun Maßnahmen ergreifen

Die meisten Todesfälle bei Kindern wären in Yamanashi vermeidbar gewesen

Sieben von 10 Todesfälle bei Kindern, die sich zwischen April und Dezember 2020 in der japanischen Präfektur Yamanshi ereigneten, wären vermeidbar gewesen.

Zu diesem Urteil kommt ein Prüfungsausschuss, der die Umstände, die zum Tod der Kinder führe, überprüfte.

Todesfälle sollen in ganz Japan überprüft werden

Takeshi Inukai, Vorsitzender des Komitees zur Überprüfung von Todesfällen bei Kindern in der Präfektur Yamanashi (CDR) und Professor an der medizinischen Fakultät der Universität Yamanashi, übergab den Bericht am 31. März an den Gouverneur von Yamanashi, Kotaro Nagasaki, um zu erreichen, dass diese Informationen genutzt werden, damit sich solche Todesfälle nicht wiederholen.

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Das CDR verifiziert die Todesursache eines Kindes, indem es Informationen über die medizinische Vorgeschichte, das familiäre Umfeld und die Umstände des Todes analysiert und diese Informationen an medizinische Einrichtungen, Polizei, Feuerwehr, Regierungsbehörden und andere Organisationen weitergibt.

Ziel ist es, präventive Maßnahmen zu schaffen und die Zahl der Todesfälle von Kindern zu reduzieren.

Die japanische Regierung will das System bis zum Geschäftsjahr 2022 landesweit einführen. In sieben Präfekturen, darunter die Präfektur Yamanashi, in der jedes Jahr etwa 30 Kinder sterben, werden Modellprojekte durchgeführt.

Präfektur will entschlossen Maßnahmen ergreifen

Akute Krankheit war mit drei Fällen die häufigste Todesursache. Von den 10 Todesfällen heißt es im Bericht, wiesen fünf „Elemente einer unangemessenen Erziehung“ auf.

Die Möglichkeit der Prävention wurde in zwei Fällen als hoch, in fünf Fällen als vorhanden, in zwei Fällen als gering und in einem weiteren Fall als unbestimmbar eingestuft. Zu den vorgeschlagenen Präventionsmaßnahmen gehören die Entwicklung medizinischer Systeme für Frauen in der perinatalen Periode und Säuglinge sowie die Verhinderung von Unfällen mit Kindern.

Yamanshis Gouverneur Nagasaki sagte über den Bericht: „Basierend auf dem Bericht möchten wir entschlossene Maßnahmen ergreifen und diese in die Praxis umsetzen.“

Der Vorsitzende des Komitees, Inukai, sagte zum Bericht: „Es mag schwierig sein, dass präventive Maßnahmen sofort zu einer sichereren Gesellschaft für Kinder führen, aber indem wir nach und nach das tun, was möglich ist, einschließlich Kooperation der Einwohner, können wir eine sicherere Gesellschaft schaffen.“

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