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Es wird kleiner und teurer gefeiert

Japaner versuchen trotz Pandemie Spaß an Weihnachten zu haben

In wenigen Wochen ist Weihnachten und auch in Japan wird dieses Jahr das Fest ein wenig anders verlaufen. Viele haben aufgrund der wieder steigenden Infektionszahlen ihre Pläne geändert. Ganz verzichten will man auf Weihnachten dann aber doch nicht, weswegen die Menschen versuchen das Beste aus der Situation und ihren Feiern zu machen.

Viele Möglichkeiten zum Feiern bleiben den Japanern auch nicht. Die „Go To Travel“-Kampange wurde für einige Regionen gestoppt oder eingeschränkt. In Tokyo sind dazu die Menschen angehalten sich nicht in Gruppen zu treffen, leise zu sprechen und nur eine Stunde in Bars oder Restaurants zu sein. Die Alternativen für Weihnachtspartys sind also beschränkt.

Weihnachten nur im kleinen Kreis

Einige versuchen deswegen das Beste aus dem zu machen, was noch vorhanden ist und feiern nur zu viert mit einem kleinen Festessen aus Dinner, Kuchen und Geschenken. Tatsächlich bieten Restaurants, Hotels und Konditoreien mittlerweile solche Mini-Angebote an, ohne dabei die Festlichkeit zu vergessen.

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Aber auch das ist einigen zu unsicher, weswegen einfach zu Hause geblieben wird. Es zeigt sich dabei, dass sich das Konzept der digitalen Trinkpartys auf Online-Weihnachtsfeiern anwenden lässt, die über Anbieter wie Zoom stattfinden. Auch daran haben sich Geschäfte und andere Einrichtungen angepasst. So bietet das Westin Hotel Miniatur Weihnachtskuchen an, die für eine oder zwei Personen reichen und perfekt zum Feiern über Zoom sind.

Bei den Firmenfeiern werden die Menschen ebenfalls kreativ und greifen unter anderem zu Feiern im kleinen Kreis in Privatwohnungen mit Restaurantlieferungen und einem frühen Ende. Aber auch hier wird immer mehr ins Internet gewechselt. Auf sozialen Medien wird versucht einander mit weihnachtlichen Bildern oder anderen Dingen aufzuheitern und Mut zu machen.

Es liegt Liebe in der Luft

Die einen oder anderen versuchen dabei auch noch etwas Geld zu machen. Unternehmen motivieren dazu kreativ zu sein und online Kontakte zu knüpfen, um ein wenig dazuzuverdienen. Eine der Seiten ist Booth, die bei Künstlern gerade sehr beliebt ist. Auf ihr können Menschen selbstgemachte Sachen wie Accessoires und Aufkleber anbieten.

Paare scheinen sich hingegen vermehrt für Hotels mit Weihnachtsthemen zu interessieren. Dabei scheinen laut Ozmall Heiratsanträge zu Weihnachten wieder in Mode zu kommen, was daran liegt, dass Paare in der schwierigen Zeit noch näher zusammengefunden haben. Unterstützt wird die Theorie mit einem Ansturm auf Juweliere seit Sommer, wobei vor allem Ringe gefragt sind.

Gleichzeitig kann es aber auch etwas damit zu tun haben, dass bereits verlobte Paare aufgrund ihrer abgesagten Flitterwochen oder Hochzeit noch Geldreserven haben und sich deswegen zum Jahresende an Weihnachten nochmal was gönnen wollen. Es greifen dabei nicht nur junge Menschen tiefer in die Tasche, auch Paare in den Vierzigern und Fünfzigern kaufen zurzeit zusammen teuren Schmuck, sehr zur Freude der Geschäfte.

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