Anzeige
HomeNachrichten aus JapanSoziales & LebenJapanische Stadt plant für junge Schulkinder Corona-Hilfsgeld

Japanische Stadt plant für junge Schulkinder Corona-Hilfsgeld

MS: Aufgrund der anhaltenden Pandemie haben viele Eltern in Japan finanzielle Schwierigkeiten. Die Stadt Yukuhashi in Fukuoka will deswegen helfen und verteilt an Familien mit jungen Schulkindern ein zusätzliches Corona-Hilfsgeld.

Anzeige

Am Freitag wurde bekannt gegeben, dass Eltern und Erziehungsberechtigte für jedes Kind, das in die Grundschule oder Junior Highschool geht, eine Summe von 10.000 Yen (ca. 76,68 Euro)bekommt. Man will so die Familien in der Krise besser unterstützen.

Kinder-Hilfsgeld soll nächstes Jahr ausgezahlt werden

Insgesamt gibt es 2.010 Grundschüler und 4.009 Mittelschüler in der Stadt. Es sind deswegen um die 70,5 Millionen Yen (ca. 540.580 Euro) für die Auszahlungen vorgesehen. Sie sind Teil eines Nachtragshaushalts in Höhe von 955,51 Millionen Yen (ca. 7.326.661 Euro). Er soll am 7. September der Gemeindeversammlung mit 35 weiteren Gesetzesentwürfen vorgelegt werden.

LESEN SIE AUCH:  Japans Regierung genehmigt Nothilfe für Studenten mit finanziellen Schwierigkeiten

Sollte dem Haushaltsnachtrag zugestimmt werden, wird mit der Initiative vermutlich noch dieses Jahr begonnen. Dafür erhalten die entsprechenden Familien wahrscheinlich zwischen Mitte und Ende November ein Formular nach Hause geschickt, das sie ausfüllen können. Das Geld soll dann zwischen dem 1. Dezember und dem 28. Februar 2022 ausgezahlt werden.

Besonders Alleinerziehende sind auf Hilfe angewiesen

Anzeige

Ausgeschlossen ist von der Auszahlung wohl niemand, auch nicht Familien, die bereits Sozialhilfe erhalten. Die zweite Auszahlung von Corona-Hilfsgeldern von Zentralregierung richtete sich zwar an sozial schwache Haushalte, schloss aber Personen mit Sozialhilfe aus.

Besonders Alleinerziehende verärgerte das, da sie am meisten unter der Pandemie leiden und große Probleme haben, sich und ihre Kinder zu versorgen. In vielen Fällen sind sie auf die Hilfe der Gemeinden oder Hilfsgruppen angewiesen, die sie unter anderem mit kostenlosem Essen versorgen.

Anzeige
Anzeige