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HomeNachrichten aus JapanSoziales & LebenJapanische Teenagerin gewinnt den International Children’s Peace Prize

Der International Children’s Peace Prize geht erstmals nach Japan

Japanische Teenagerin gewinnt den International Children’s Peace Prize

Der International Children’s Peace Prize geht in diesem Jahr an die japanische Teenagerin Rena Kawasaki, die mit ihrer Arbeit versucht, junge Menschen in Politik, Umwelt und Gesellschaft zu involvieren.

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Die 17-Jährige ist die erste Person japanischer Abstammung, die diesen Preis erhält. Der International Children’s Peace Prize wurde 2005 von der KidsRights Foundation ins Leben gerufen. Die in den Niederlanden ansässige Organisation setzt sich schon seit vielen Jahren für die Rechte von Kindern ein.

Jung und engagiert

Auch Kawasaki, die aktuell eine internationale Schule in Osaka besucht, wurde für ihren bedeutenden Beitrag zum Schutz der Rechte von Kindern ausgezeichnet.

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Mit gerade einmal vierzehn Jahren gründete sie den japanischen Zweig von „Earth Guardians“, einer internationalen Nichtregierungsorganisation und schuf eine Online-Plattform, über die sich junge Menschen mit lokalen politischen Vertretern in Verbindungen setzen können.

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Kawaski will, dass auch ihre Stimmen bei der Entscheidungsfindung in der Politik berücksichtigt werden.

Des Weiteren beteiligte sie sich an mehreren Projekten zur Reinigung von Flüssen und zur Schaffung einer nachhaltigen Stadt.

Über die Jugend und die Politik

Bei der Preisverleihung sagte die 17-Jährige: „Es ist nicht so, dass sich japanische Jugendliche nicht für Politik interessieren, sondern dass sie oft noch keinen Grund finden, der Politik zu vertrauen oder zur Wahl zu gehen.“

Dem fügt sie noch hinzu: „Lasst uns daran glauben, dass das politische System unsere Hoffnungen und Träume unterstützen wird.“

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