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HomeNachrichten aus JapanSoziales & LebenJapanische Universität bietet Studenten in Schwierigkeiten billige Mahlzeiten an

Für wenige Cents gibt es vollwertige Mahlzeiten

Japanische Universität bietet Studenten in Schwierigkeiten billige Mahlzeiten an

Besonders in der Coronazeit haben viele Studenten es nicht einfach. Die japanische Regierung und auch einige Universitäten versuchen deswegen finanziell zu helfen. Doch für einige reicht auch das kaum aus, weswegen die Hirosaki University in Aomori nun billiges Abendessen anbietet.

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Am Donnerstag gab die Universität bekannt, dass sie billige Mahlzeiten ausgeben, um Studenten in Not zu helfen. Ab Oktober soll es bis Weihnachten möglich sein auf dem Campus eine Mahlzeit für nur 81 Cent zu erhalten. Normalerweise kostet das Essen in den Einrichtungen um die 3,66 Euro. 300 Mahlzeiten soll es täglich an dem Campus im Bunkyocho Bezirk geben. Weitere 100 Bentoboxen sind am Campus in Honcho erhältlich.

Zweite Runde für das Projekt

Tatsächlich ist es dabei nicht das erste Mal, dass es so ein Angebot gibt. Schon im Juni war es möglich in einer Cafeteria, die mit der Universität zusammenarbeitet, die billigen Speisen zu bekommen. Das Projekt lief bis August, um den Studenten in der schwierigen Zeit zu helfen.

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Nach einer Umfrage wurde aber festgestellt, dass viele Studenten wegen der Pandemie weiter Schwierigkeiten haben. Aus diesem Grund wurde beschlossen das Projekt jetzt erneut zu starten. Es wird dabei gehofft, dass sich die Lage bis Weihnachten wieder verbessert.

Studenten haben Schwierigkeiten zu überleben

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Von den etwa Tausend befragten Studenten, die seit 2019 auf die Universität gehen, gaben um die Hälfte an, dass sie mit ihrem Teilzeitjob kämpfen. Um die 40 Prozent erklärte dazu, dass sie finanzielle Probleme haben oder um ihre Existenz kämpfen.

Viele Studenten haben komplett ihre Einnahmequelle verloren und können kaum Hilfe von Eltern erwarten. Sie sind deswegen unweigerlich auf weitere Unterstützung angewiesen. Hirosaki University Präsident Shinsaku Fukuda erklärt, dass die Umfrage zeigt, dass sich die Situation für die Studenten kaum verbessert hat, weswegen sie ihnen weiterhin helfen wollen.

MS

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