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HomeNachrichten aus JapanSoziales & LebenJapanischer Fußballer schlägt vor, die Preise für Ramen zu erhöhen

Mit seinen Kommentaren sorgte der Mann für viele Diskussionen

Japanischer Fußballer schlägt vor, die Preise für Ramen zu erhöhen

Ramen gehören in Japan zu den beliebtesten Gerichten, denn sie verbinden jene Dinge, die die Japaner an ihren Speisen schätzen. Die Gerichte sind schmackhaft, sättigend und billig, wofür vor allem auch die Instant-Nudeln sorgen. Ein bekannter japanischer Fußballer setzt sich in den sozialen Netzwerken jetzt dafür ein, dass zumindest Letzteres nicht mehr zutrifft.

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Keisuke Honda ist einer der beliebtesten Fußball-Spieler in Japan. Während seiner aktiven Kariere spielte der Japaner für Vereine überall auf der Welt und war auch Mitglied der japanischen Nationalmannschaft. Bis heute ist Honda mit seinem Charisma und seinem Stil in den sozialen Netzwerken sehr beliebt.

Ramen sind beliebtes Gericht für jedermann

Selbstverständlich isst auch ein japanischer Star Ramen, wobei Honda seine Mahlzeit auf seinem Twitter-Account mit seinen zahlreichen Followern teilt. Dabei macht er sich auch Gedanken über die Preisgestaltung des beliebten Nudel-Gerichts. Er erklärte, dass er für seine nur 730 Yen (etwa 5 Euro) bezahlt habe, was er als viel zu preiswert für das köstliche Gericht empfindet. Er regt an, dass die Restaurants die Preise zumindest verdoppeln sollten. Der Fußballer selbst sei bereit, 2.000 Yen (etwa 14 Euro)  für eine Schale leckeren Ramens zu zahlen.

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Die japanischen Nudeln liegen international sehr im Trend, wobei Liebhaber international wesentlich mehr für die beliebten Gerichte bezahlen. In Japan selbst gelten die Nudeln als erschwingliche Mahlzeiten für Studenten, junge Erwachsenen und alle anderen, die mit einem kleinen Budget ihren Lebensunterhalt bestreiten. Eine normale Schüssel Ramen kostet in Japan aktuell im Schnitt 730 Yen. Hondas Vorschlag, an dieser Preisgestaltung etwas zu ändern, stößt bei seinen Followern auf ein geteiltes Echo.

Preise sind auch in Japan massiv gestiegen

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Viele werfen ihm vor, dass er die Preise fast verdreifachen wolle, weil er es sich leisten kann, mehr zu bezahlen. Viele seine Fans verfügen nicht über die Mittel und würden dann eher auf ihre geliebten Ramen verzichten. Außerdem haben die meisten Restaurants ihr Angebot extra auf Gäste, die weniger Geld haben, ausgerichtet und fahren sehr gut damit.

Seit Oktober 2022 beträgt der Mindestlohn in Japan 1.072 Yen (etwa 7,50 Euro), normale Angestellte müssten somit zwei Stunden arbeiten, um sich eine Schalen Ramen leisten zu können. Auch in Japan sind die Verbraucherpreise in den letzten Monaten massiv gestiegen, die Japaner müssen also sowieso schon den Gürtel enger schnallen. Viele Gäste in Ramen-Restaurants sind daher froh, dass immer noch die Anbieter selbst über die Preise entscheiden können.

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